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Zweiter Band.
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zähligkeit'ch die der Landbotcn war durch die Verfassungvon 1815 auf 61 festgesetzt, das heißt, auf die AnwesenheitEines über die Hälfte.

Am 19. Februar stand der Feind schon vor Praga; jetzterließ der Reichstag , zur Vorsicht auf bedenkliche Kriegs-Nothfälle, Dekrete, wodurch die Art der Vertagung, die Ver-minderung der V o l l h li g k e i t und seine eigene Permanenz-Erklärung bestimmt wurden. Hierauf den Berathungen, wel-che das Bedürfniß des Augenblicks verlangte, zurückgegeben,bewilligte er den Vaterlands-Vcrthcidigern eine Vertheilungvon Ländereien im Werth von in,000,000 Gulden, wovondie eine Hälfte den Offizieren, die andere den Unteroffizierenund Soldaten gehören sollte.

Als nach den blutigen Tagen des 19. und 20. (Febr.)die Kommissarien des Reichstags das Heer von diesem Ge-schenk der National-Erkenntlichkeit mit einer gewissen Feier-lichkeit zu benachrichtigen kamen: so schienen die von edlerund uneigennütziger Vaterlandsliebe beseelten Soldaten dar-über betroffen, daß man auf solche Weise ihre Anstrengun-gen ablehnen, oder ihre Hingebung anfeuern wolle. ImSchnee bivouakirend, von Strapazen erschöpft, wünschten sienur neue Kräfte zu gewinnen, um in den Kampf zurück-zukehren. Daher erhoben sich von allen Seiten tausendStimmen zugleich, die Erkenntlichkeit des Reichstags abzu-weisen:Was wir heute brauchen, ist Brod und Brannt-wein ; an das klebrige werden wir nach dem Siege denken!"

Nach der Schlacht von Praga and der Erwählung desneuen Obcrgencrals richtete der Reichstag , den 26. Februar,eine Proklamation an das Heer; an demselben Tage setzteer durch ein Dekret die Zahl von 55 Mitgliedern als uner-läßlich für die Gültigkeit seiner Berathungen fest; zu glei-cher Zeit beschloß er, daß beide Kammern vereinigt reichs-tagen sollten. Verschiedene Ursachen rechtfertigten diesen Be-schluß. Mehrere Landboten waren abwesend, und man hattekeinen Grund zu der Hoffnung, daß sie schleunig zurückkeh-