nation, als der Begeisterung. Sein Ehrgeiz, den er mitvieler Kunst unter der Maske von Gleichgültigkeit zu ver-bergen weiß, ist einer von den hvchstrebendcn, welche vonEhrenstcllcn des höchsten Ranges träumen.
Skrzpnecki, in Gallizien von wohlhabenden Eltern gebo-ren, genoß alle Vortheile einer liberalen Erziehung. DieFamilie Czartorpski begünstigte seinen Eintritt in die große Welt.Im Jahr 1809, nach der Befreiung Galliziens, nahm erDienst in einem Regiment, das Fürst Constantin Czarto-rpski aushob, und erlangte in den darauf folgenden Feldzü-gen den Ruf eines guten Infanterie-Offiziers. Da er späterunter dem Grosiherzog Constantin im Dienste blieb, so mußteer, wie viele Andere, Unannclnnlichkeiten mancher Art er-fahren. Vom Oberofstzier in der Garde zu Fuß wurde erzu einem Linien-Infanterie-Regiments verseht; und dieseUngnade, welche ibm sein wüthiger Widerstand gegen dieMachtsprüche des Cvzarewich zugezogen hatte, erwarb ihmdie Gunst des Heeres; damals war er wegen seiner freisin-nigen und unabhängigen Ansichten allgemein bekannt.
Später indessen schien er sich in der Anpreisung der Noth-wendigkeit einer unumschränkten Hcrrschgcwalt zu gefallen:scp's, daß er auf diese Art unsere Unterdrücker täuschenwollte, oder daß es nur ein Mittel war, die Gewandtheit seinesGeistes zu üben.
Als sofort die Eongrcgation *) unter den hohen Klassender Gesellschaft drohende Fortschritte machte, schien sichihr Skrznnecki anzuschließen; seine ropalistischen Gesinnungennahmen unverkennbar die Farbe deS Mysticismus "ch an;
Katholische Mönchsorden, namentlich die Jesuiten ; während der Re-iianrarions-Periode tülä —zo schnellen sie sich wieder in den meistenSraarrn ein. tAnm. d. Neben.)
") Eine religiöse Ansicht, welche dem Verstand und der Verneinst keineStimme in Denen des Uebersinnüchen einräumen well, dag'gcn derPhantasie und dem Leseihi so rollen Spielraum gewahrt, daß derSchritt jnm Aberglauben, der Schwärmerei er, fast Niipernieidüch ist.
«.Anen. deS Uebcrs.)