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führen; wovon über die Hälfte Positionsstücke. Sie warenso gestellt, das; sie uns in die Flanke nahmen, und in schie-fer Richtung bestrichen; glücklicher Weise war das Terrainvon Gesträuch durchschnitten und bedeckt, was ihm die An-zahl unserer Streitkräste und ihre Stellung verbarg.
Prvndzvnski zieht Nutzen von diesem Umstand: er bildetseine Infanterie stufenförmig und in Angriffskolonnen, erstellt die Reiterei in das Hintertreffen; der tapfere Oberst-lieutenant Bem an der Spitze der leichten Artillerie stelltsich vor die Linie in den Bereich der Kartätschen des DorfesIganie. Wir ziehen unsern linken Flügel weg, der aus offe-nem Terrain sich befindet, und Gefahr läuft, von der russi-schen Reiterei, welche allmählig auf der großen Straße vonBohimie ankommt, erdrückt zu werden.
Die Kanonade wird lebhaft: das 8. Linien-Insantcrieregi-ment tritt ein und vereinigt sich mit dem linken Flügel desrussischen Heers: die Haubitzen furchen unsere Reihen undsprühen Verheerung in dieselben; aber der Feind zeigtSchwanken, und sein Heergcräth zieht sich auf Siedlce zu-rück, während beträchtliche Verstärkungen aus einer entge-gengesetzten Richtung sich nähern, um sich in Reserve hinterseine Kolonnen zu reihen.
Indessen erscheint Skrzvnecki nicht, und entsendet auf derlinken Seite der großen Straße eine Reitercibrigade unterden Befehlen Stryienki's. Dieser macht einen langen Um-weg und zeigt sich nicht in der Linie. Die Infanterie hatallein durch den Fluß auf einer Furtb gesetzt, die Artillerie,Lurch die Schwierigkeit des Uebcrgangs über den Kostrzyn ausgehalten, ist noch nicht auf der Höhe desselben. Prond-zynski allein mit seiner Division steht im Gefecht gegen eineder seinigen zweifach überlegene Macht, und wagt wedervorwärts noch rückwärts zu gehen.
Mit verdoppelter Kühnheit stellen sich die Anführer deskleinen polnischen Heers an die Spitze ihrer zu Angriffsko-lvnnen formirten Bataillone: und den Augenblick benutzend,