Band 
Zweiter Band.
Seite
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chewchast gegeben, die Polen nicht mebr, als inun Manngekostet haben. Die Siussen hatten mebr auf dem Platt ge-lassen, und die Hospitäler oon Kazmierz waren gesteckt vollVerwundeter.

Das war das Resultat des Streiszugs oon Sicrawski.Härte der General dabei seinen eigenen Eingebungen gefolgt:so konnte man ihn der Tollkühnheit und Unvorsichtigkeit an-klagen; aber er hatte Befehle, und der Generalstab hatteihm nicht nur erlaubt, einen Feind anzugreifen, den manin vollem Rückzug vermuthete, sondern auch eine Verachtunggegen die Truppen eingeflößt, mit welchen er sich schlagensollte. Er liest sich in den Kampf ein in Folge von In-struktionen, die er nicht umgehen durfte, in Folge von An-gaben, deren Unsiattbattigkeit er nicht kannte. Der Erfolgkrönte seine Anstrengungen nicht; aber wenigstens sein Muth,seine guten Dispositionen hielten dem Glück die Wage, undzogen ihn aus einer Lage, wo viele Andere unterlegen wä-ren. Die Umstchtslostgkcit in dem Entwurf kommt nicht ibmzu; aber die Tapferkeit in der Ausführung gehört ihm ganz.Man darf sogar ohne Scheu noch weiter gehen und behaup-ten, das; die Erpedition, wäre sie eben so gut begriffen gewe-sen, als sie kräftig ausgeführt wurde', ein ganz anderes Re-sultat gehabt hatte.

Aber anstatt die Bewegungen der polnischen Streitkräfrc,welche sich an den Ufern der Weichsel ausdehnten, in denersten Tagen des April zu kombinircn, liest man die einenüber Opole , die andern über Potpcza in's offene Land rük-ken. Pac hatte Befehl, über Stoczck vorzudringen, undSierawski, auf Lublin zu marschiren. Man agirte verein-zelt, statt nach gemeinsamem Plan zu operiren. Man ma-növrirtc in langen Zwischeuräumen, während es nöthig gewesenwäre, sich in Masse an einander anzuschließen. In der That,hätte statt dieser getrennten Bewegungen der Ol-crgeneraldie beiden Kvrps in der Nabe von Graniea vereinigt, hätteer eine Brücke über die Weichsel an der Mündung des