Band 
Zweiter Band.
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sie der Aengstlichkeit des Agenten zu, dem es für etne sdschwierige Angelegenheit an Entschlossenheit fehlte, und der,von den Russen an den Gränzen Volhpniens beobachtet, sich,wie man sagt, nicht vor dem 2«. April in das Innere desLandes wagen wollte, ein Zeitpunkt, wo Dwernicki über denStyr gegangen war. Die Geschichte kann sich noch nichtüber diesen Gegenstand aussprechen; aber sie muß die Un-glücksfälle bezeichnen, die durch diese traurige Verfehlung desZeitpunkts herbeigeführt wurden.

Dwernicki, welcher sehr umfassende Ansichten über denAufstand der südlichen Provinzen hatte, der seine Ausdeh-nung und seine Kraft kannte, dachte Unterhandlungen mitKonstantinopel zu eröffnen, und die ottvmanische Pforte zubewegen, im Einverständniß mit uns zu handeln. Aber zweiOffizieren, welche er zu diesem Zwecke zu Anfang Aprils ab-fertigte, gelang es nicht, durch die österreichischen Staatenzu kommen, und sie kehrten zu dem polnischen Korps inVolhpnien zurück. Indessen rüsteten sich die Russen, beun-ruhigt durch die Gegenwart Dwernicki's in Zamosc , sich sei-nen Unternehmungen zu widersetzen; sie hatten, wie obenbemerkt wurde, die Division Kreutz mit etwa Svno Mann,meistens Reiterei unter General Toll, verstärkt; dieses Korps,damit auf iz.ooo Mann vermehrt, war in der Umgegendvon Lublin gelagert, und beobachtete zu gleicher Zeit denLauf der Weichsel , das Korps Sierawski's und den PlatzZamosc .

Man hätte die Streitkräfte, über welche man in diesenGegenden gebot, concentriren, und die Korps Dwernicki's,Sierawski's und Pac's gleichzeitig agiren lassen, Kreutz an-greifen, ihn schlagen, über den Bug zurückwerfen und inMasse in Volhynicn eindringen sollen. Aber eine solche Kom-bination paßte nicht in die Plane unsers Generalissimus;er entwarf entgegengesetzte Dispositionen, und Dwernicki er-hielt den Auftrag, allein den Strcifzug zu wagen. DieserGeneral befand sich nunmehr in einer schwierigen Lage, er