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Zweiter Band.
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ihn, mit Bezwingung seiner persönlichen Gefühle, den neuenAnführer, den man so eben an die Spitze gestellt hatte, derGunst der Armee empfehlen hörte; jetzt liest sich der Ruf:Es lebe Skrzpnecki!" hören, während sein Nachfolger mitMühe einige Ehrenbezeugungen erhielt. Dieser glaubte demMann, besten Stelle er einnahm, die Beweise seiner Ach-tung nicht versagen zu dürfen, und versprach mit lauterStimme, seinen Fußstapfen zu folgen. Seine Wortegelangten bald nach Warschau , und entfremdeten dem Stell-vertreter des Generalissimus die Mehrheit der Bevölkerungund selbst die des Reichstags.

Skrzpnecki seinerseits bezeichnete in einer ProklamationDembinski als seinen Nachfolger, und die Ausdrücke, welcheer gebrauchte, konnten vermuthen lassen, daß eine Verab-redung zwischen beiden bestehe, damit sich Dembinski der Ge-walt bemächtige, ohne selbst die Ernennung des Reichstagsabzuwarten; dieser Umstand war natürlich nicht von derArt, um die Unzufriedenheit zu beruhigen.

Dembinski konnte bei seinem Antritt die Offensive, 'wieman es wünschte, nicht ergreifen, er hatte nöthig, sich inder Armee umzusehen und sie zu vrganisircn; diese unab-wendbaren Schritte erhielten ihre Ausführung in den Tagendes 11. und 12.

Die Armee wurde in drei Korps eingetheilt; Skrzpneckiübernahm den Befehl der Reserve, wodurch er einen neuenBeweis seiner Uneigennützigkeit gab, und sich so neue Rechteauf die Achtung und Ehrfurcht Dembinski's erwarb; aberdieser ehrcnwcrthe Gesichtspunkt, von welchem Letzterer aus-ging, führte je mehr und mehr dahin, ihm die Hauptstadtgänzlich abwendig zu machen.

Der Reichstag , welcher sich den 12. versammelt hatte,nahm Kenntniß von dem Beriet,t der Kommission; die Ab-gesandten setzten ihm die verschiedenen Meinungen, die sieüber die Wahl des Lberzcnerals in der Armee gefunden hat-ten, auseinander. Der Reichstag verwies den Bericht an