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Wenn es nicht erwiesen ist, daß Lelcwel der Urheber diesesPlanes war, so ist es wenigstens gewiß, daß er Kenntnißdavon hatte.
Alle Vorbereitungen, um den großen Schlag auszuführen,waren im Dunkeln gemacht worden, und schon war einegroße Anzahl Genossen in die Plane der Verschworenen ein-geweiht worden, sowohl in der Stadt, als unter dem Heere,mit welchem, nach ihren Ansichten, eine vollständige Reini-gung vorgenommen werden sollte; sie lehnten sich auch andie patriotische Gesellschaft, welche auf das Volk einen gro-ßen Einfluß ausübte.
Aber Krukvwiecki erspähte seinerseits die Gelegenheit, sichder Gewalt zu bemächtigen; er verschwor sich mit einigenRänkeschmieden, und vermehrte seine Anbängcr mit Men-schen, die in ihren Privatinteressen verkürzt worden waren.Die Nachricht des am 11. ausgeführten Rückzugs der Ar-mee hatte in Warschau eine allgemeine Erbitterung hervor-gebracht; er wollte davon Nutzen ziehen, nicht für patrio-tische, wenn auch überspannte oder unzeitige Absichten, son-dern allein für Plane persönlichen Ehrgeizes. Er bereiteteeine Bewegung auf den 15. vor.
Während diese Begebenheiten Warschau bedrohten, zogsich die Armee auf die Hauptstadt zurück. Sie setzte sichden 11 . in zwei Kolonnen in Bewegung: die erste, bestehendaus den Korps Skrzynecki's und llminski's, gewann dieHauptstraße zwischen Sochaczew und Vlonie, und folgte derChaussee nach Warschau ; die zweite, unter den Befehlen Ra-mvrino's, nahm die Richtung von Szpmanow und Kaski ,und marschirte rechts von der Hauptstraße.
Paszkiewicz säumte ebenfalls nicht, der rückgängigen Be-wegung unserer Armee zu folgen. Die Russen drängten be-sonders die Kolonnen Ramorino's; sie wollten uns auf un-serer Linken überflügeln. Ramvrino hatte einen ziemlich leb-haften Kampf bei Szpmanow zu bestehen, während dessenunsere Reiterei drei nachdrückliche Angriffe aus die an Zahl