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sondere legte er den größten Antheil an den Unordnungender Nacht des 15. zur Lust. Er hatte noch am MorgenKrukvwiccki merken lassen, daß er die Schuldigen wohl fest-zunehmen und zu bestrafen wisse, in welchen Stellungen stesich auch befinden mögen; derselbe war bei dieser Drohung,welche dennoch keine Folgen battc, erblaßt; nur der GeneralChrzanowski crbielt Befehl, sich mehrerer Mirglieder der pa-triotischen Gesellschaft zu bemächtigen; und diese Verhaftun-gen wurden ausgeführt, ohne daß das in den Straßen zu-sammengervttete Volk nur, den geringsten Widerstand gelei-stet hätte.
Lelewel kam unterdessen an. Dembiuski fuhr ihn heftigmit der lauten Anklage an, als Präsident des Klubs dieseUnruhen angestiftet zu haben. Er hätte ihn ohne die Ein-wendungen seiner eifrigsten Anhänger im nemlichen Augen-blick festnehmen lassen.
Nach diesen vorläufigen Schritten, und nachdem er eine»von dem General Mncielski präsidirten Martialgcrichtshoserrichtet hatte, welcher die Angeklagten richten sollte, ließer sich in Besprechungen mit verschiedenen Mitgliedern desReichstags ein, welche in den Regierungspallast hergeciltwaren. Er hielt sich des Erfolgs seiner Unternehmung sosicher, daß er in Uebereinstimmung mit seinen Freunden,eine Proklamation verfaßt hakte, welche er bei seinem Ge-waltsantritt bekannt machen wollte.
Der Reichstag war berufen; zahlreiche Bataillone mitKanonen waren rings herum umgestellt, oder nahinen Posi-tion in den verschiedenen Stadtvierteln. Der Reichstag sollte zuerst, im Zusammentritt beider Kammern, die Ab-dankungsakte der Regicrungs-Mitglieder empfangen, und so-fort für ihre Wiedercrseuung sorgen. Einzelne Unterhaltun-gen entspannen sich noch vor der öffentlichen Sinung, unddie Anhänger Tembinski's suchten die Meinung ihrer Kolle-gen über seine Erwählung auszuforschen; aber sie hattenbald erkannt, daß die Männer der Bewegung und die