Band 
Zweiter Band.
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teriebrigade unter den Befehlen des Generals Zawacki in derRichtung von Kock ab, um den Wicprz zu beobachten; erschob eine Kavallerieabthcilung, unter den Befehlen des Ge­ nerals Konarski , welchen er durch drei Znfanteriebatailloneunterstützen liest, auf Micndzyrzcc, und ein fliegendes Korps,unter den Befehlen des Oberst Kruszewski, in der Richtungvon Siedlce . Er sehte hieraus den 28 . seinen Marsch mitseiner Hauptmacht gegen Sbuczpn fort.

Die Russen zeigten sich nicht; er hatte eine feindlicheSchwadron getroffen, welche er gefangen genommen, undwar einigen Kosaken begegnet, die er in die Flucht gejagthatte. Aber den 28 . dringt Golowin in dem Augenblick, wosich seine Kolonnen in Bewegung setzen, unvermuthct vonSbuczpn aus Krinki vor. Er ruft seine Dctaschcmens, vondenen mehrere schon sehr weit entfernt waren, und erst gegenAbend am Kampfe Theil nehmen können, zurück. SeineStrcitkräfte sind gleichwohl noch beträchtlich; er greiftohne Zaudern an; das Feuer entspinnt sich von einem Endeder Linie zum andern; es beginnt ein lebhafter Kanonen-donner; die Infanterie greift an, ohne den Feind zu zählen,und reißt die Kolonnen, die ihr entgegenstehen, nieder;die Kavallerie stürzt sich auf die Massen, welche zurückwei-chen : man vermischt, man verwickelt sich; die Erde ist mitTodten übersät. Die Polen wollten ihren Sieg verfolge»;aber die Nacht ist finster, und Ramorino, gefolgt von sei-nem Generalstab, eilt zu den Vorposten; Russen und Polen berühren sich, so zu sagen; er nimmt die einen für die an-dern, und erhält von ganz nahe eine Ladung, die jedochglücklicherweise Niemand trifft. Ramorino wendet sich umund geräth, indem er zu seinen Truppen zu stoßen sucht, ineinen Sumpf; er braucht lange Zeit, sich aus der Mittedieser Moräste herauszuwindcn; aber in dieser Verwirrungwar die Zeit zum Handeln vergangen; man war genöthigt,bis zum andern Tag zu warten.

Mau setzte sich den rs., so wie der,Tag graute, wieder