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derdi-igeten/zuineizigdieje-ler/uchvel-hutereſſen1058inver-omdertal-
und Collection Erſter Theil. 129
Metallen/ als den Saamen der Vegerabilium eingoſſen/ und thut ſich zugleich mit derfeuchten Matert und dem Saamen Concilüren/ allwo es gleichſam in einem Kercker ge-97 ben wird/ biß es durch die Strahlen der Sonnen erwecket/ und zur Bewegung undWuͤrckung angetrieben wird. aInder Materk unſers philoſophiſchen Wercks haben die Philolophi ſonderlich q une
zw 1; 5 1 Ju unſererey Feuer in acht genommen/ nemlich das naturliche und unnatuͤrliche dener. Das Materi er-naturliche Feuer haben ſie genennt den feurigen himmliſchen Geiſt/ welcher in das inner kennen dieliche der Matert eingepflanzt und auffgehalten wird/ und mit ihr gar feſt verbunden Thilolophiiſt: dieſer wegen Staͤrcke deß Metalls/ iſt gantz ſchwach und krafftloß/ biß er durch deß 5 9
hiloſophi Verſtandt und die aͤuſſerliche Waͤrme erweckt und frey gemacht wird/ und i ch das na.alſo Krafft erlanget ſein Corpus zu bewegen; und alsdann thut er durchtringen/ auß, tüeliche undbreiten/ congeliren/ und endlich intormixen ſeine feuchte Materi. Das andere/ nen unnatürli-lich das unnatuͤrliche Feuer nennen ſie daſſelbige Feuer/ welches angezogen/ und auß che Feuer.wendig herkommt/ durch eine wunderbahre Kunſt in die Matert einbracht wird/ damit ies die Kraͤfften deß natuͤrlichen Feuers vermehre und multipheire.
Das unnaluͤrliche Feuer wird durch die nacheinander folgende Gradus der Dige
ſtion in das natuͤrliche und eingepflantzte Feuer verwandelt/ und chut ſelbiges vermehren Das gautzeund multipliciren. Das gantze Geheimnuß aber beſtehet in der Multiplication deß Geheim-naturlichen Feurs/ welches als limpler vor ſich allein noch wuͤrcken/ noch den unvoll⸗ het 11 5kommenen Leibern die vollkommene Tinctur mittheilen kan. Dann es iſt nur ihm ſelber Mulsiplies-genug/ und hat weiters nichts außzutheilen; Aber wann das natuͤrliche Feuer durch das tion deßunnatuͤrliche Feuer wultiplicirt wird/(welches unnatuͤrliche Feuer der multipliciren natürlichenden Krafft uͤberfluͤſſig hat /) ſo wuͤrcket das natuͤrliche Jeuer viel ſtaͤrcker/ und extendirt Feuers/
ſich uͤber die Zoll und Termin der Natur/ und thut die andere unvollkommene Corpora ſchcht ge-
dingiren/ und erfectioniren wegen der uͤberflüſſtgen Tinctu und verborgenen Schatzes durch dasdeß multiplicirten Feuers. i unnatörli-
Die Philoſophi nennen ihr Waſſer auch Feuer/ weilen ſelbiges Waſſer ſehr che Feuer.warm/ und mit dem feuertgen Geiſt erfuͤllet iſt/ dahero wird von ihnen das Waſſer Feuer Die bhilo-genennet/ weilen es die Corpora der vonkommenen Metallen verbrennet mehr/ als das lopli nen.gemeine Feuer/ dann es lolvirt ſie vollkommentlich/ doch daß ſie dem gemeinen Feuer 115 auchwiderſtehen/ und ſich von ihm nicht auffloͤſen laſſen. Dahero es auch ein brennendes Fene uſlWaſſer genennet wird/ das Feuer aber der Tinctur iſt indem Bauch deß Waſſers arumb:verborgen. g.
Die Natur brauchet zweyerley Fener in dem Werck der Ceneration, neinlich das Die Naturinnerliche/ und das aͤuſſerliche. Das erſte innerliche Feuer iſt/ welches eines jeden in der Ge-ings Sagmen eingepflanzt/ und in ihrem Centro verborgen iſt/ und ſeinen Leib als Fachein Urfprung der Bewegung und deß Lebens bewegt/ und lebendig machet. Das an⸗ des 55dere Feuer aber/ nemlich/ welches von auſſen herkommt/ es werde dann von dem Hüm⸗ nemlich datmel oder von der Erden außgegoſſen/ thut das vorige Feuer als gleichſam ſchlaffend iunerliche-von dem Schlaff erwecken/ und treibet es an zum Wuͤrcken. Alſo gehet es auch her und dasR in un⸗aͤuſſerliche.