174 Chymiſcher Concordantz
in Verwahrung. Alchym. Was wirds hernach ſeyn Mercur. Das ůberflůſ-
ſige wird hinweg genommen/ das uͤbrige verbrenne mit dem Feuer lege esins. koche es/ und wannes gekocht iſt/ gib es dem Krancken ein
r Medicin.
5 Sendivogius in Tractatu de Sulphur. de trib. Princip. ſagt alſo⸗ Betrachte/
Gewichk daß der Mercurius Philaſophorum Hat in ſich ſein eigenes gutes Sulphur, weni-der Natur ger oder mehr gereiniget und gekochet/ von der Natur/ auß dem Mercuriomuß nan Fanſtu alles verrichten: aber wann du wirſt wiſſen zu dem Gewicht derſein Ge,. Natur dein Gewicht zuzuſetzen/ den Mercuri duplicixen/ und den Sulphurichtdurch tripliciren/ ſo wird es eher zum Ende kommen/ Hernach zum beſſerem/ bißdie Kunſt zum allerbeſten/ obſchon nur ein einziges Sulphur iſt/ welches ſichtbar iſt undzuſetzen. zwey Mercuri, aber auß einer Wurtzel nicht roh/ auchm cht zu viel gekochet/gleichwol gereiniget und ſolvirt. Wir ſagen nicht/ daß der Mercurius Philoſo-
Phorum etwas gemeines ſey/ und offentlich Zenennet werde/ ſondern die Mater:/ auß
Den Mer- welcher die Philoſophi ihren Suſphur und Mercurium machen. Dann den MercuriumPhiloſe- Fhilaſophorum findet man nicht vor ſich auff der Erden/ ſondern wird auß dem Hul-rhorum phure und Mercurio, nachdem ſie vereiniget/ auſigezogen durch die Kunſt/ er komm:101 man nicht her vor an das Liecht/. bloß/ aber er iſt von der Natur auff
nicht vor Hiedliche Weiſe werdeckt.
ſcc auler 3—— 15 Meral machen/ ſo ſey vas Meral den Fundament, pann es105 5 wird kein Hund als auß dem Hund und kein Metall als auß dem Metall gebohren.auß dem Dann wiſſe vor gewiß/ wann du nicht wirſt nehmen auß dem Metall das HumidumSulphure a gigales ſo wirſt du niemahlen etwas machen: ohne das Weltzen⸗Koͤrnlein thuſt du ver-deß Ker gebens dir ackern eine Sache/ eine Kunſt/ eine Operation. Wann du derohalben wilſt. 1 mein Metall machen/ ſo termendixe mit dem Metall/ wilſt du aber einen Baum haben/e ſo fermentie mit dem Saamen deß Baums. Lieber Freund/ damit ich dir genug thua-Ohne das ſos wiſſe/ daß der Sulphur allenthalben ſeye/ aber er hat etliche Pallaͤſt/ in welchen ernumidum pflegt den Philolophis Audientz zu geben: aber die Philoſophi thun es in ſeinem Meerzadiesle ſchwimmend/ und mit dem Vulcano ſptelend anbetten/ wann dle Philolophi zu ihm linter1 einem gar ſchlechten Kleid unbekandt gehen. Lucerna dalis in den letzten Rythmis ſagtman kein alſo: Es iſt eine Sache in der Welt/ welche auch allenthalben iſt/ ſie iſt we-Metall der Erde noch Feuer/ weder Lufft/ weder Waſſer/ und gehet chr doch kei-machen. nes von dieſem ab. Sie kan dannoch Feuer Lufft/ Waſſer und Erdewerden dann ale natürliche Ding degreifft ſie in ſich ſie iſt weiß und roth/
warm und kalt feucht und trucken/ und verandert ſich auff unterſchiedl-
unsere che Weiſe. Die Weiſen kennen ſie allein/ und nennen es ihr Saltz/ und wirdMaterl iſt außgezogen aus ihrer Erden Die gemeine Erde gilt hier nichts/ auch nichts100 05 das vulganſche Saltz/ ſondern vielmehr das Saltz der Welt/ welches alleseu krdeß Leben in ſich begreife auß Kelbigem kommt hervor ſolbige ecken, welchedich wird behůten vor aller Kranckheit. Derohalben/ wann dn begehreſt das
Elixir
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