264 Chymiſcher Contor dantz
ſchmacks, dem croco gleich am Geruch/ aber an der Farb gantz durchſichtig roth. Danun in dieſen Spiritum ein kleiner geriebener cal auri in ein wol vermachte Phiolen ge-than/ und in Mediocrem ealorem geſetzt wird/ thut er den OKalch ſeine flavedinem au-
ream extrahiren/ quod eſt altioris indaginis: dann mit dieſem kan man hernach den be-
duͤrffttgen Metallis zu Huͤlff kommen. Oder ſo man den vorhero bemeldten hoch⸗ ro/then OKalch nimmt/ ſc.deſſen r. Theil/ und z. Theil deß præparirten VKalchs/ auch z.mahl ſo viel Sulphuris fini rubei noti, und macht es m. e. a. gůſſig und fluͤſſig/ doch daßes mit in ein Glaß gehe/ ſo wird das Y ſampt dem& zu gutem O. Dieſes traget als-dann auff ein gemeines P/ ſo wirds auch deßgleichen/ hat man aber das oleum von dembewuſten re, ſo verrichten deſſen etliche guttæ ſo viel/ als ein zimliche quantitaͤt deß Pul-vers von dem K. ö
Præparatio Salis auri.
Nimn das caput mortuum vom ſpir. O/ welches biß weilen grau/ bißweilenſchwartz wird/ reibs ſubtil auff einem ſaubern Stein zu einem zarten Pulver/ darnachin ein Glaß gethan/ und friſchen d daran gegoſſen/ ſo lolvirt und extrahürt das acetumdieſes Pulver/ und begeben ſich die nigtæ feces zu Grund/ die gar leicht und fluͤchtigden uͤbergegoſſenen Eſſig laͤſt man durch ein maculatur⸗ Papier lauffen/ und filtrirt ihn/darnach zieht man ihn ab/ ſo hat man das rechte Sal album auri, das lolvir, filtrire undcoagulit ſo lang/ biß es Schneeweiß wird/ dieſes kan man zur Medicin gebrauchen ſoman will/ wofern man aber auch ein Spiritum oder oleum Solis drauß haben will/ ſoricht mans wieder ein/ und procedirt wie zuvor/ alſo wird endlich das Sal auri durch offtere ſolution, filtration und coagulation in ein ſchoͤnes gruͤnes Schmaragdiſches vi-trum ope Vulcani gebracht/ auß welchem hernach ein trefflich oleum auri incombuſti-bile entſpringt/ das nicht weniger als der Spiritus auri zu gebrauchen.
ee neeEin anderer Proceſs zu der Tinctur an Kayſer Rudol phum,
in Schleſien bekommen, ſoll von dem alten Großſchaͤddel herruͤhren/ der den khilolophiſchen Waſſer. Stein geſchrieben/ und ſoll deß P. D. Ce,
Werck ſeyn/ der das kilum Ariadnæum geſchrieben.
Warhafftige Beſchrelbung der gantzen Alchinlix.
Vfaͤnglichen/ allergnaͤdigſter Kayſer und Herr/ wollen E w. Kayſ. Maj. unterthaͤnigſt zum allergnaͤd. Gefallen bericht ſeyn/ wie daß die gantze Kunſt der Alchi-miæ, fürnehmlichbey allen warhafften Philolophen beruhe allein in z. Principiis
und unterſchiedlichen Stuͤcken/ welches ſie dle z. principia oder die. erſten nennen/ aberſonſt faſt mit ungleichen verborgenen Worten und Namen unter ſich der Hane
a i 8 halben
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Ef, 8