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Chymischer Glücks-Hafen, oder grosse chymische Concordantz und Collection von funffzehen hundert chymischen Processen ... / von Johann Joachim Becher
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282 Chymiſcher Concordantz

die erſten zr vergangen ſeynd/ wann du ihm auch gleich ſtarck Feuer 24. Stunden,

gebeſt. Die 2. rothen Koͤpff ſeynd ſix x und O koͤnnen zu einem Fluß gebrauchtwerden.

In dieſem Aqua Regis ſolvireo alſo.

Felle O mit einer neuen Feilen Wolcklein/ und thue es in ein Scheid Koͤlbleln/gleß zu einem jeglichen doch Oz. oder z. doch dieſes z Kegis, darnach ſtopff es obenmit Korchgehl zu/ und verluttere den Stoͤpffel mit gutem Thon/ ſetze es dann in einwarme Aſchen auff ein Capellen zu lolvſren/ und laß es z. Tag und Nacht in dieſemin der Aſchen ſtehen/ digeriren und kochen/ dann laß es erkalten/ ſchneide mit einem eiſer-

nen Ringlein das Koͤlblein ab/ ſetze ein Helm darauff/ und verlutire thn gar wol( merckallzett/ mache ein z.oder 4. fachtig Papier 2. Finger breit fein oben umb dle Kolben/ daß

ſich der Helm fein gehebe darauff ſchleuſt/ darnach mache das lutum darumb:) ſetzein ein balneum, wie droben gelehrt iſt/ und diſtillire das Y auß dem balneo in ein ver-lattertes Koͤlblein wieder von dem Gold⸗Kalch. Wann nun nichts mehr diſtillirt/ ſo

gieß wieder friſch vom und G darauff/ ſo viel als zuvorn/ und diß auffgieſſen ſowied erumb in einem unabgeſchnittenen Koͤlblein geſchehen/ derhalben der Kalch auß derdiſtillir Kolben muß auß genommen/ und in eine unabgeſchnittene Kolben gethan wer-den/ damit es koͤnne wieder wol zugeſtopfft und verlutirt werden/ allerdings wie vor;dann ſetze es wiederumb z. Tag und Nacht in die warme Aſchen zu digeriren wie vor/darnach ſchneide daſſelbe Koͤlblein auch ab/ lutir einen Helm darauff/ und diſtilire daßauß dem balneo von dem Gold⸗Kalch wie zuvor/ dann thue zum drittenmahl denKalch in ein ander unbeſchnittenes Koͤlblein/ gieß wieder friſch vom und Odrauff/ und laß es allerdings 3. Tag digetiren wie vor/ darnach diſtillire das N außdem balnes von dem Gold · Kalch/ ſo ſoll der Gold⸗Kalch in 9. Tagen wol geoͤffnetentſchloſſen/ und volatile worden ſeyn; waͤre er aber nicht gar fluͤchtig worden/ ſo muͤ-ſte man noch einmahl friſch vom x und h/ wie vor drauff gieſſen/ derowegen mußman das Waſſer von zx und O ſo viel haben/ daß man auff. oder 4. mahl die digeſtionwiederholen mag/ und auff r. Loth Gold ſolt diu 2. Loth= zum wenigſten allezeit auff.gieſſen/ als viel du nun Loth O ſolytren wilt/ darnach muſt du deß N ſo viel haben.oder 4. mahl aufffugieſſen/ doch wann es zu 4. mahl mangelt am friſchen x/ ſo gieß deßabgediſtillirten Y wieder darauff/ und laß es laͤnger darinnen digeriren/ biß der OKalch

aller volatilis worden iſt. iAlsdann/ wann zum leztenmahl das Wauß dem balneo davon gediſtillirt iſt/ ſogieß darein gemein gediſtillrtes Y auff den Kaſch/ daß es z. Finger breit druͤber gehe/laß den Kalch darinnen eine ganze Stund wol kochen in der Kolben/ darinnen er iſt zu,vor geweſen/ als das D zum lezten davon diſtillirt ward/ darnach laß es erkalten/ undloß ſichden Gold Kalch wol zu Grund ſezen einen Dag und Nacht/ wolte er ſich 11nicht