Buch 
Chymischer Glücks-Hafen, oder grosse chymische Concordantz und Collection von funffzehen hundert chymischen Processen ... / von Johann Joachim Becher
Seite
285
JPEG-Download
 

tion ha-ſchwarßine neuewol ver-alsdannin eintachs wolund be-

n/ undrauff/ud H 0t ſolcheFeuer/as A inwas inVaͤndenund alſoſche Ar-it v. e.a-r werdevon ge-werden/ux undr Ver-tes er-

ege ſie/Iphurisfinati-

und Collection Anderer Theil. 285Hnati, reibe es in einer Glaßſchaalen oder glaͤſern Moͤr ſel mit einemslaͤſern Stempf-fel dleſe 2. wol v.e. 4.) darnach thue eben ſo piel deß gereinigten& darzu als der animæO geweſen/ und reibe es auch wol darunter/ darnach thue dieſe Compoſition in einAnrecht Figier⸗Glaß alſo geſtalt daß der 4te Theil ungefährlich voll werde/ luttere dasVöchlein wol zu/ ſetz es im Sand auff der Capellen an einen faulen Hainßen! und gibihm v. Tag und Nacht ſolche Hitze/ daß nichts aufflubkwirt/ oder in die Höhe ſtet-get/ ſo wird dle rechte Conjunckion in ſolcher Zeit geſchehen/ deren Zeichen iſt/ daß dielateri wird ſchwartz ſeyn; nach den erſten J. Tagen ſtaͤrcke das& einen Grad/ ſowird in 7. Tagen die Materi weiß werden; darnach ſt aͤrcke das S noch einen Grad ſowird die Mareria ſchoͤn blutroth in 7. oder 9. Tagen werden. Toann di nun ſieheſt/daß ſich die Materia nicht hoͤher faͤrbet/ oder roͤther wird im Glaß/ ſo laß es letztlicheni Stund fein ſachtlichen durchgluͤen darnach laß von ſich ſelbſt erkalten/ ehe du esaußnimmſt. Wann es kalt worden iſt/ ſo ſchnelde das Glaß auff/ nimm alle rotheaterien auß/ und lobe Gott. Deine Finctur iſt nun fir und wol bereit/ deren 1.Theil 100. Theil& und Y im Fluß ringirt/ wie zum leiten von der projection ſoll

gelehret werden.

Von der Augmentation præparater

Tincturæ guff zween Wege.

Wann die rinctur alſo bereitet iſt/ wie zuvot gemeldet/ und gantz blutroth wor-den/ ſo nimm ſie reiniglich herauß/ reib ſie gang klein in einem glaͤſern Moͤrſel mitdem glaͤſern Stempffel thue ſie darnach in das Glaß alſo geſtalt/ oder in einehohe Scheid⸗Kolben/ gieß deiner beſten Quint. Eflent. darauff/ daß ſie 3. oder 4.Finger breit daruͤber gehet/ ver mache das Loͤchlein oben mit einem Stoͤpffel von Glaß(darumb eim Wachs geſtrichen ſey /) wol gehebe zu/ und verbinde es mit einem Slaͤß-lein/ daß ja kein Spiritus außgehe/ ſeße es darnach auff warme Aſchen in ein Copel.len etliche Tag zu lolviren/ daß die gaͤntze Subſtantz oder Tiactur aufflolvire/ biß auffein gar kleines/ daß man kaum ſehen kan/ welches eine Unreinigkeit von demzugefuͤgtenLeibe S üiſt/ darvon gieß fein ſaͤuberlich die ſolution in ein gerecht abgeſchnittenesDiſtillier⸗Köͤlblein/ fuͤge behend mit Wachs einen gerechten Helm darauff ſetz es in dasalneum, darauß du zuvorhin die Quint. Eſſent. von der anima Ois abdiſttllirt hastund lutier ein Koͤlblein vor/ und diſtillier auß dem balneo die Quint. Eſſent. oder ObJinſternus Schwaͤrtze und Dunckelheit dar-

tum vini gantz fein trucken ab/ ſo iſt alle i iden/ dann die Philoſophi nennen

von geſchieden/ und der Himmel iſt gantz rein worihre Tinctur Cœlum.

Re. die rectificirte und außgebadete Tinctur, thue den 4ten Theil gereinigtesdar zu/ relb es wol v. e. a. thus darnach wieder in das Figier⸗Glaß/ und regiere das Hvon Graden zu Graden/ biß die rinctur wieder gang blütroth/ und der zugeſente thl. x ff.girt ſey/ und ſolches wird ungefaͤhrlich in 14. Tagen geſchehen/ da nimm ſie auß/ und ſetzewieder den 4 ten thl. gereinigten& der Tin ctur zu/ und thue ſie wieder hinein/ oder theile ſie

m2, Figter⸗Glaͤeer/ ſeze ſie wieder in das Regiment deß 3 fixation von Grad iNn z nach