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Chymischer Glücks-Hafen, oder grosse chymische Concordantz und Collection von funffzehen hundert chymischen Processen ... / von Johann Joachim Becher
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und Collection Achtzehender Theil. 74¹

omnia invicem trita O fuſi part. i. fa in. later. part. Ir. alles cum& angefeucht/ undv verlutirt oben gar wol/ und gib ih ne 8 oder 12. Stund gut&/ ſo iſt es fertig Wann

u nun das gering O alſo cementirt haſt/ ſo wird es ſo ih ſeyn als/ alſo daß man esnicht fuͤr O wird erkennen/ ſeze zu 2. Theil Or. Theil De fixæ finæ, und cementir ſolcheswleder wie vor/ ſo wirſt du das beſte O haben.

24. Ein Gradir⸗Oel zu machen.Erſtlich nimm rothen&/ der auß dem Os iſt gemacht/ auch 1. b. flor,&/ der mitiſt außgezogen/ darnach nimm 8. Loth& 7 der von gemeinen S und Urin iſt/ann nimm 16. hart geſottene Eyerdotter/ und 4. Loth;/ dieſe Stuͤck reibe alle ſub-ll durcheinander/ thue es in ein GlaßKoͤlbleln/ darnach gieß 12. Loth Spiritum T di-llirt daran/ folgends diſt llirs wieder umb davon/ und vermach das Glaß/ ſet es in ei-nen heiſſen Roß⸗Miſt 4. Wochen/ oder in ein B. M. 14. Tag zu putreficiren. Dannmumm das Glaß auß/ ſet ein alembic. darauff/ und diſtillirs heruͤber/ ſo haſt du am er-en ein cruͤbes und gelbes Y; darnach ſo gehet ein rothes Oel mit vielen Spiritus, dashalt; alsdann treib auß den nachfolgenden Stuͤcken die Spiritus herüber in das obbe-meldte Oel mit ſtarckem Y. Das ſeyn nun die S tuͤck als folge! Nimm deß vorbemeld-ten rothen G1. Theil/ 8 2. Theil/ rothen o. Theil die Stück reib zuſammen/ und laße me. a. g. darauß wwird ein ſchoͤner rother Stein; deſſelben nimm 4. Loth/ und rothcale. j J. Loth/ xx 2. Loth/ O a. Loth. Dieſe Stuͤck reib alle gar klein/ ver miſch ſie d. e. a./und feuchte es mit einem guten& an/ mache kleine Kuͤgelein darauß/ laß ſie trucken werden/ darnach nimm 1. Theil O/ und g. Loth gefloſſen S /reibs v. e. a. und thue es in ein Re-orten mit 2. Rohren hinden und vornen/ laß wol veg.; darnach thue von Stund an dasvorbemeldte Oel in den Recipienten/ den Retorten daran/ und trag die vorbemeldten Kuͤ-gelein zu einzigen hinein in den Retorten/ in das gefloſſen S und O/ ſo bald du nun einK ugel hinein thuſt/ nache das Rohr von Stund an zu/ ſo trelbet die Kugel den Braſt undSpititum flu heruͤber im Schuß⸗Oel; darnach ſo wirf mehr ein Kugel/ alſo trags ein/eins nach dem andern; die weil die Spiritus gehen/ ſo gehen ſie ſtarck heruͤber ins Oel/ undchlagen ſich nider; darnach nimm den Reeipienten weg/ und vermach das Rohr/ damitdie Spiritus nicht außriechen/ alsdann mmm den Retorten auß/ und zerſchlag ihn/ nimmden O herauß/ zerſtoß ihn/ und wieg ihn/ nimm halb ſo viel Tripel/ den ſtoß auch garklein chue es alles v. e. a n einem andern Retorten/ der ken Rohr hat/ ſe den Recipienten5 dem Oel wlederumb für, und treib die Spiritus mit ſtarckem A /ſo gehen ſie gar hn-a 1 in das Oel; darnach ſo zleh die Phlegma im B. M.ab/ ſo iſt das Gradir⸗Oel be-In dieſes lege dle geſchlagene fein/ und das Glaß wol vermach'! ſetz es inein Aſchen, Capellen mit linder Warme. oder 4. Wochen lang/ ſo gradirt ſich die Ydle M. auff 9. Loth O/und das Oel ſſt für und für darzu zu gebrauchen/ doch daß mansallezeit mit neuem Oel ler mentirt und zuſchlaͤgt. Nimm 4. Loth&/ v Loth Oe. Loth5 0 A rdeoth Poſellach/ alls v. era. geimiſchet/ in einem Tiegellaſſen d.. gar5 wagleß herauß den Koͤntg/ auff einen Treibſcherben getragen und gehen laſſen biß auffen S Blick/ oder daß die L Blumen gehen; gieß wieder herauß/ dann nimms mehrAga gqaa 3 und