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Chymischer Glücks-Hafen, oder grosse chymische Concordantz und Collection von funffzehen hundert chymischen Processen ... / von Johann Joachim Becher
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und Colton Zwantzigſter Theil. 205

5 2Proceſs Caroli de Repas zur WieneriſchenNeuſtatt laborirt. n 5

ge.& er. p ræp. i. I. O Feil rein gewaſchen 5.. N ſbiß. miſce, diſtillire es auß ei.ner Retorten wie ein Butyl um, der I wird ſich revificiren/ folchen leparire von demfetten Oel/ dieſes rectificire per ſe: auß dem C. M. extrahire. a, mit gemeinem Y das/ Salz/ deſſen wird eine zumliche quaantitat/ und an Farbe grünlecht ſeyn. Pul-veriſire es/ thue es in eine Retorte/ und gieſſe obiges Oel druͤber/ cohobire es breymahl

davon/ letztes mahl gib ein gut Feuer von oben/ ſo werden ſich hoch. rothe Sryſtallen ſubli-

mixen/ ſolche vereinige mit dem Oel/ ſo lolviren ſie ſich alsbald in der Kaͤlte/ und machen

zuſammen ein hoch rothes Oel/ welches damit fertig. Wann man dann laminirtes D

darinnen 15. Tag digerirt/ dann capellirt und ſcheidet/ ſo wird man den efeck finden.NB. Nimm dieſe Schlacken deß Suchleni(de) lauge ſte auß/ und reverberire

ſie lind/ biß zur Caſtanienbraunen Roͤthe/ die extrah ire mit&/ wird alſo ſchoͤn als eine

bolutio O/ darein lege Laminas Y/ werden Kohlſchwartz/ laß es elne Zeitlang ſtehen/dann abgezogen und reducirt. i.

Grundlers Proceſs in Nurnberg · Augmentum.

Re. Y Kalch 1. Theil/ guten N 2.4. Theil/ gefeilt& 3. Theil/& 2. Theil/ miſche esm. e. a. thue es in eine Kolben/ und gteſſe 2. Finger hernach folgende Laugen drauffdie mache alſo: Nimm zu dem Kalch gebrannte Ziegelſtein/ ſchuͤtte warm Y drauff intin Tuch/ was herab laufft ſchuͤtte warmer wieder drauff/ das thue 10. oder 2. mahl/ ſowird es zu einer Lauge/ und ziehet auß den Kieſelſteinen das O centrale herauß.Wann man denen 2. Finger hoch in den Kolben uͤber obberuͤhrte Materi gegoſſen/ ſoverluttrt man den Alembieum darauff/ ſet es in Aſchen⸗Capellen/ gibt gemach A ſo1 5 55 V herüber/ und treibts ſo lang/ biß die Materi im Kolben noch etwas feucht

NB. So wol zu obſerviren/ dann thut man dieſe feuchte Materẽ in eine Phiol/

verſigelts Hermetice, ſegt es ein oder 2. Tag in linde Digeſtion, ſo wird ein gruͤnes

1 darauß/ diß wird genennt Oleum Philoſophorum. Wann man dieſes eincoa-Sulirt mit ſtarckem&/ ſo wird dieſe Materi erſtlich allerhand Farben bekommen/ dann

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grau, znlezt mit ſtarekem Feuer Kohlſchwartz und ponderos werden. Dieſe/ vann man

eintraͤgt in H/ ſo ſchwaͤr die Materi wiegt.

B. Dieſe Materi wird wie ein Butter außſehen/ wann man es recht macht/ſo wird es die Helfte auffs wenigſte 2. perfect Y auff der Capelle laſſen/ daß alſoauß 1. Loth Y 4 Loth/ J. oder auffs wenigſte z.Loth D/ neben vielem O ſo es in20 haͤlt/ nach dem Abtrelben außtragen wird. So man dieſes Werck zu rechter

tion quff die vorige Weiſe figirt/ ſo wird eine formal Tinctur darauß; ſoman in vorigem Oleo Philofoph. in digeſtione 155 mehr und mehr DKaſch 1Jiiii 3 i 0