Deishnische Land Chronicatoule nouveau de cetteCe qui nʼentraîne4.cette entre généralité avec l'autreVon den folgenden Einwohnern desLandes zu Beyssen, zur zeit der andern Gene-ral veränderung der Völcker vnd ihrer Sitze in Deutschlanden,Nemlich den Hermunduris einem theil der alten DeudschenVölcker so sueui genennet worden, Item von denMysis, so sich an der Hermundurorumstelle gesetzt.Der III. Tittel.Ach dem wir nu von den erstenEinwohnern des Landes zu Meysen gesagt, Nem-lich von einem theil der Ascaniorum, Tuisonum deder Caycorum/ als welche für ein Volck zu rechnen,von welchen sich die Teutones, so ein wenig her-nach in beruff kommen, vnd mit den Cimbris, Am-ronibus, Figurinis&c. wider die Römer gezogen/auch nicht ferne scheiden, Denn es nach etlichermeinung, nur nach einem andern Dalecto ausge-redet, Also das sich das wörtlein Tuiscones mehrauff die jetzige Sächsische/ vnd Teutones auff dieMeyhnische vnd Hochdeudsche Sprache ziehe, Mussen wir nu ferner zu den fol-genden Einwohnern schreiten, da wir denn allererst auff die jenigen komen/ darankein zweiffel/ so viel man aus den gewissen Historien haben kan/ das sie im Land zuMeyfen gesessen.DIGRES-Wir wollen aber znuor einen kurtzen Außzug der fürnembsten810 breuis. Wanderschafften vnd verenderungen der Völcker in Deudschlanden, setzen,Kurtzer be-vnd hernach darauff fortfahren zusehen, wie andre Völcker, vmb die zeit der an-griff aller ver-dern General verenderung ins Land zu Meysen kommen. Es ist aber dieses dieänderung/ sodurch dieSumma aller veränderungen der Deudschen Völcker, sowol derer ein wenig biß-Wanderschalhero gedacht, als auch von denen künfftig mehr sol gesagt werden/ Nemlich/ dasten der Völ-cker aus Ori- die Cimbri mit Ihren Nachbarn den Tuiscenibus vnd Cayci, von der menge der O-ent in Deudschrientischen völcker, vnd denen ihre Sitze zu klein worden, ohne zweiuel sehr bedrengetland sich ent-gewesen. Damit sie nu nicht ferner von ihnen köndten bemühet werden/ habensponnenhaben.sie ihnen etwas in Asien gewichen. Nach dem sie aber den Asiaticis/ vnd wie etlicheCimbri,schreiben, sonderlich den Mysis in Bithyma gleichfals beschwerlich vnd vberlastig ge-Tuiscones,wesen, ihnen auch andere Völcker auff dem Fueß gefolget, welche gleichfals gernCayci inein besser Land gesucht, haben sie sich noch ferner fort begeben müssen, bis sie inEuropam.Europam komen/ vnd entlich Deudschland erreichet.Heneti kom-DAmals sollen auch ein teil der Henetorum mit den Cimbris in Euro-men zum er-pam gezogen sein, von dehnen die Veneti in Italia vnd Gallia herkommen. Welchessten mahl inEuropam.doch
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