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Meissnische Land und Berg Chronica : in welcher ein vollnstendige Description des Landes, so zwischen der Elbe, Sala und südödischen behmischen Gebirgen gelegen, so wol der dorinnen begriffenen auch anderer Bergwercken, sampt zugehörigen Metall und Metallar Beschreibungen ... / gestellet durch Petrum Albinum ...
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127
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Der X. Tittel.127gehabt/ denn ers Anno 1105. oder zum wenigsten 1106. da beyde MarckgraftHeinrich vnd Keyser Heinricus VIII. gestorben/ einbekomen/ da er etwan drey Jaralt gewesen/ etc. Hierneben nennet er Heinrichen einen Nefen Heinrici vnd SohnDedonis/ welches man vmbkeren mus/ denn er Dedonis Nefe/ vnd Heinrici Son ge-wesen. Er kan auch nicht ein Geisel für den Vater gewesen sein, weil er nach desVaters todt geborn/ Aber sein Vater ist bey dem Keyser ein Geisel gewesen/ vnd ausder verwarung entworden/ wie zuuorn gemeldet.Jeser Heinrich der jünger Marckgraff zu Meysen/ oder Lands=MarggrafftCberg in Meysen/ wie ihn die Laußitzer sampt seinem Vater nennen/ ist auch Heinrich derMarckgraff in Laußitz/ wie sein Vater und Großvater gewesen/ Jtem,2. zu Meysen.sonst auch Graff zu Jlenburg.Endlich ist er im Jahr 1126. gestorben/ M. HeinrichViperti Son.Nach welcher zeit Graff Wiprechten Sohn Heinrich die Marck zu Laußitz in-Marggraffnen gehabt/ bis auffs 1136. Jar/ und Conradus Graff zu Wethin/ Timonis Son Conrad vondie Marck zu Meysen vom selben seinem Vettern/ Heinrichen dem Marckgraffen Wecyn.zu Meysen vnd Laußitz vnd Graffen zu Ilenburg/ dem letzten in seiner Linien/ außgnaden deß Keysers Lotharij/ einbekommen.Denn man auch schreibt das zuuor Keyser Heinricus der IIII. Timoni Graffen zu Wetyn Conradi Vater/ der Timo.sich wol in Kriegen gehalten/ mit dem anfall der Marck zu Meysen begnadet/ dasich Marckgraff Heinrich zu den Sachsen geschlagen. Hernach hat die KeyserinRichsa beym Lothario ihrem Herrn/ für Conradum ihren Vettern gebeten/ das erder begabung/ welches dem Vater bey seinem leben nicht widerfahren mögen/ hab-hafftig worden. Vnd endtlich im 1136. Jar/ nach dem Marck graff Heinrichzu Laußitz Viperti Sohn zu Meintz auffm Reichßtag verschieden/ dasselbe Landtauch dazu bekommen, wie es seine Vettern Dedo vnd die Heinrici auch die meistezeit beysamen gehabt.ConradusMarggraffenWir müssen aber Conradi des Sohns Dedonis /. auch noch Heinrichengedencken, weil wir zuvor in die continuam seriem der Historien nicht des h. Bruderalles bringen können/ derselbe ist von den Heyden erschlagen worden/ wie imAppendice Lauterbergij zu finden/ oder von den Wenden wie Lust u schreibt. SeinGemahl ist gewesen Adelbeida Guelfonis Hertzogen zu Beyern und Norckaw Toch-ter/ Oder wie auch Iustus dazu setzt nach anderer meinung/ Hilda eines Marck-graffen zu Staden Tochter, welcher scriptor ihn Marckgrafen zu Landsberg/Churfursten zu Brandeburg und Fürsten zu Sachsen nennet, vnd gibt ihm zurTochter Gertruden/ von deren Gemahlen vnd Nachkomen daselbst/ in denselbenGenealogijs der Marckgraffen zu Brandeburg zusehen/ wiewol ers sehr durch ein-ander wirfft/ Vnd sonst von den Gelerten/ das ihm nicht vberal glauben zu geben/erinnert wird. Es sol aber von dieses Conradi Gemahl vnd Tochter gründt-licher anderswo geschrieben werden.Er beyden Heinrichen noch etliche geschichten können wir auchnicht aussen lassen, weil wir in diesem Tittel von den alten Marckgraffen bisauff Conradum Timonis Sohn, nottürfftig zu handeln zugesagt, aber solcheswegen der Conciliation der scriptorum in diesem fall/ bisher nicht ordentlich gesche-hen können.MarggraffDEinricus/ oder der Eltere/ wird auch bisweilen Marggraff zu Heinrich derGlenburg wie allbereit erwehnet vnd nicht allwege zu Meysen genant, welches also zugangen/ wie man zu vnser zeit gesagt/ der Marckgraff zu Cüstrin/ vnd noch zu sagenpflegt/ der Marckgraff zu Anspach/ die man doch billich Marck graffen zu Brande-burg nennen solte.CiiijDEnn