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Meissnische Land und Berg Chronica : in welcher ein vollnstendige Description des Landes, so zwischen der Elbe, Sala und südödischen behmischen Gebirgen gelegen, so wol der dorinnen begriffenen auch anderer Bergwercken, sampt zugehörigen Metall und Metallar Beschreibungen ... / gestellet durch Petrum Albinum ...
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140
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Deishnische LandChronica140frido Mysnense lesen kan/ welches ich zum theil auch in dem specimine noue Tyringerum Historia angezogen. Es wird zwar im Cosmodromio auch eine vrsach der ver-hinderung gemeldet/ Nemlich das Erfurde damals noch mit keiner Mawer vmb-geben gewesen. Es war aber vom Bapst geboten, das man keine Bistumbe an dieörter so nicht befestiget waren/ legen solte/ wie ich auch in den Progymnasmatis Saxo-nicis erwehnetDAmals ist aber Bonifacius in eil weiter fortgeschritten/ vnd zu den nahenSorben Wenden auch komen/ viel zum Christen glauben bracht vnd getauffet. Vndalso gleich als den ersten grund zur Christlichen Kirchen des Meyßnerlandes gelegt.Erster Christin TyringenBer damit wir ehe wir weiter komen, dieses auch nicht aussenhugo genant.lassen/ schreibet man/ der erste Christ in Tyringen habe Hugo geheissen, ein er-Aus der Graffbarer alter Mann/ oder einer vom Adel(denn man damals vnd noch für 100.schafft Refern,burg.Jaren den rittermessigen Leuten nur den Tittel Erbar gegeben/ wie aus den altenBrieffen und Chronicken zusehen) in der Graffschafft Kefernburg gesessen/ Wel-cher vom heiligen Bonificio im Jar 728. getaufft/ vnd sein gut alles zum Gottesdienst geschencket/ oder sonst vmb Gottes willen ausgetheilet/ vnd drauff zu den naden Wenden gezogen, derselben auch viel an der Sala/ und Hartz/ bekehret habe. ErErste Christli-wollen etliche dafür achten/ es sey dieser Hugo selbst ein Graff zu Kefernburg gewe-che Kirche insen. Vide mea Turingica.Tyringen,AVch sol die elteste Kirche in Tyringen sein/ da jetzt das KlosterGeorgenthal am Tyringer Wald/ dahin Bonifacius komen im 724. und im Wal-de gewohnet, als er ihm ein Häußlein sampt einer Capellen gebawet, An welche willhernach im Jar 1142. Graff Sittich von Kefernburg das Kloster gebawet.Andere alteKirch im ChriDie andere alte Kirch/ sol auch Bonifacius gebawet haben/ zustenthumb da-Altenburg jenseidt Cala beym Rotenstein/ welcher ort nicht fern von dem Wasserselbs für dieSorben.Sala/ Auch den Sorben Wenden nicht weit entlegen gewesen/ welcher wegen erdieselbe meistes theils sol gebawet haben. Dahin hat im Jar 1042. Graff Ludt-wig mit dem Bart ein grosses gebeud setzen, vnd eine Pfarkirche ordnen lassen.Bestellung S.Bonifacij derA nun S. Bonifacius auch ins Sorbenlandt mit seiner Pre-newen Religidigt/ wie gesagt/ gerahten/ Vnd aber im angehenden lauff des heiligen worteson in Sorben.bey vns/ vom Bapst in Frießlandt/ von welches Landes bekerung man etwasim Trithemio vnd Volateriano zu finden, verschicket worden/ Da er auch wie gemeldetwegen des Euangelij sterben müssen, hat er zuuor nottürfftige bestallung hinder sichKloster beyverlassen wollen/ damit das angefangene werck vollendet würde. Derhalben er/Leiptzig vonwie etliche wollen/ an dem ort da die Pleiß vnd Elster in dem Osterlandt zusammenS. Bonifaciengebawer.komen/ vnd heutiges Tages die Stadt Leiptzig nicht fern dauon lieget/ ein Klöster-lein gebawet, oder sonst eine Versamlung etlicher Geistlichen verordnet vnd auffge-Alte Kirchrichtet/ vnd dieselbe alte Kirch in Meysen S. Jacob dedicirt/ dem Bisthumb Meintzin Meysen.wie auch die Kirchen in Tyringen vnterworffen vnd befohlen.Diese ist zu Erasini Stelle zeiten noch gestanden, wie er selbst in seinem Commentario schreibt/das ist/ vmb das 1500. Jar/ darinnen er sein Buch vollendet. Wiewol als baldBonifacius den Rücken gewendet/ die Heyden alles zerstöret/ vnd fast in grundt ge-schleifft/ die Christen darinnen erschlagen vnd zum theil versagt/ Welche aber her-nach sol widerumb sein erbawet worden.Ludigerus S.Bomfacij.nachfolger imvaAch diesem sol mitler weil ein ander fromer Mann Ludiger ge-Dredigthumbnant/ in des Bonifacij Fußstapffen in der Lehr in diesen Landen getretten sein/zu Meysen.aber wie man schreibt nichts sonderlichs ausrichten können, bis so lange diejenigen