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Meissnische Land und Berg Chronica : in welcher ein vollnstendige Description des Landes, so zwischen der Elbe, Sala und südödischen behmischen Gebirgen gelegen, so wol der dorinnen begriffenen auch anderer Bergwercken, sampt zugehörigen Metall und Metallar Beschreibungen ... / gestellet durch Petrum Albinum ...
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166
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Heysnische LandChronica.166sen/ so er an Ern Georgium Fabricium von der Stadt Meysen/ zur zeit daselbst geschrieben/ welches Fabricius also vertirt hat:Salue orbs magnanimum Mysorum, quae prope ripam.Lob der MytAlbiacam, gentis nomina sola tenes,sorum in einenVirtutes cuius prisci cecinere poëtae,Epigrammate PhilippiQuos iuuat heroo dicere magna pede:Melanthonis.Chius homo Mysos cultores prodidit essebegriffen.IVSTITIAE, qua nil pulchrius orbis habet,Testaturque acres homines BELLI QVE peritos:Quantum ornant fortes pectora iusta viros?Haec gens Arctoae ductorem puppis amicoAccepit tractans comiter HOSPITIO.Ac licet in peius mutentur tempore mores,Haec virtutis habet semina prisca tamen.Praeterea adiunxit Musarum dona, studetque,Mandatis summi nunc sine fraude D E I.MYSAM igitur gentem caelestia Numina seruent,Ingenuos mores quae studiosa colit.Nunc etiam hospitibus quam sis, ostende, benigna,Et vino exhilara pectora amica bono.So habe ich vnlangest auch ein Carmen geschrieben/ welches denedition des alten Meyßnischen oder viel mehr Cellischen Chronici fürher gesetzt ist/in welchem beyde der Hermundurorum vnd Mysorum lob vnd Tugendt, so bey denalten scribenten zufinden, erzehlet worden, Welches weil es sonst im druck/ all-hie nicht sollen repetirt werden.WIr müssen des Herrn Philippi gedancken weiter erzelen. WennFabel vomman an der Fabel von dem Phineo etwas wolte lassen war sein, mit welcher Afti-phineo.Myst vomcanus die Mysos, von desselben Sohn Myso genant, herführet, könte man aus ge-Myso demSohn phinet, weltem Appollonio anziehen, Das auch hernach an dem Vfer des Meers Helle-sponti, bey denselben Völckern einer gelebt mit Namen Phineas, welcher die weisePhineas einhochgelehrter Kunst von des Himmelslauff vnd bewegung/ von natürlichen vrsachen der verände-Mann.rungen in den Leibern, von mancherley Ertzneyen/ Item/ von Gott vnd Gerech-tigkeit, aus dem Lande Phoenicia, nach vieler meinung, dahin bracht. Denn solche Lere zu Tyro vnd Sydon(an welcher ort einem Phineas geborn vnd gezogenVnd das sie dieselbe kunstwar) vom anfang vblich vnd im schwang gewesen.vnd weisheit/ von dem Noe vnd seinen Nachkommen ohn zweiffel entpfangen/ darffkeines langen beweises, es können die Gelerten hierinnen leichtlich vbereinstimmen.Lob der MynAber solches möchte vieleicht zu weit gesuchet sein. Doch es sey diesem allem/ wiesorum.ihm wolle, so erscheinet gleichwol aus dem jenigen/ so zuuor gesagt, so viel, das beyden alten My/is mehr tugendt/ zucht/ ordnung/ auch vieleicht liebe zu den freyen Kün-sten/ als bey vielen andern Völckern ihren Nachbarn mus gewesen sein.WAs die Wenden anlanget, so sich zu der My/orum zeiten/ in die-HENETI.sen Landen eingemischet, Ob sie wol ein Sarmatisch vnd BarbaraischHenetorumVolck in gemein gewesen, vnd ihr Name in Ebreischer Sprach so viel beoder Wendentugend vnd ei-genschafften. delit/ als vagabundos, die immer herumb streiffen, vnd an keinem ort bleiben: SoWas ihr Na- deuten es doch etliche auff ihre Mantigkeit/ vnd Kriege, mit welchem sie viel Landeerobert, vnd also weit vnd breit geherschet haben, Wie sie denn auch in Deudschlan-me bedeute.Wenden gute den sehr weit vmb sich griffen, vnd viel zu sich gerissen haben. Homerus sagt vonKriegslent.ihnenPaphlan