Weysnische LandtChronica-212verbrant vnd verheret, vnd vnseglichen schaden gethan. Sind Jacke vnd Procop/ Jtem/ Peter von Maltitz jhre Heuptleut vnd Heerführer gewest/ dauon/derswo ferner vnd weitleufftiger. Damals, wie sonst offten/ haben die Hussirenplawen.sonderlich meineidig an der Stad Plauen gehandelt, denn sich dieselbe auff glaubenergeben/ welcher ihr doch nicht gehalten worden.1432 hat man abermals einen Zug wider die Böhmen für-Zuck widerdie Böhmen genomen, ist aber nicht wol gerathen/ Denn viel gefangen worden/ so sich theuerRanzonen müssen. Vnd sind die Hussiren zum dritten mal in Meysen, Oster-111.land/ Pleissen vnd Voigtland gefallen/ vnd haben solche Länder geplündert.Schlacht für1438. hat endlich Hertzog Friderich der ander dieses Na-Sulmitz.mens/ die Böhmen für Sulmitz geschlagen/ damals bey 5200. zum theil auff demDenn als er zuuor im 1437. KeyserPlatz blieben/ zum theil gefangen worden.Albrechten die Stad Tewor hatte belagern vnd einnemen helffen/ hetten ihm etlicheStädte vnd Herrn auff dem heymzuge gerne ein bossen gerissen/ welchen er aber red-lich begegnet/ wie ist gesagt/ das er auch den fürnembsten anstiffter dieser vnterwen-That/ Wilhelm von Sternberg/ gefangen/ vnd gen Rochlitz geführt/ da er sich tweelösen müssen. Dieses alles ist derhalben allhie angezogen/ damit auch desto offenbaresey/ was Friderich der 1. vnd sein Geschlecht allein wider die Böhmen/ bey den Rö-mischen Keysern ausgestanden vnd zugesetzt, beydes bey Sigißmundo/ der ihm die-ses mit der dignitet/ dauon wir jetzt reden/ vergolten/ so wol auch bey seinem nachfol-Wilhelm von der Alberto/ Wie denn von itzt gemeltem Friderico II. allbereit gemeldet/ welchernachmals desselben Sohn Ladislao auch trewlich beygestanden.Sternberg.Vnd ob wol dieser hochlöbliche Fürst Friderich der 17. deme seineWie sich dieVater noch zu zeitlich abgangen war/ wegen solcher Keyserlichen gunst/ vnd das dieFürsten zuSachsen vmbChurfürstliche wirdt/ gleich als von den Sachsen(wiewol sein Geschlecht von derdie RömischeRyser wider rechten vralten Hertzogen zu Sachsen Stamme herkommen/ vnd ihm solcher Tit-die Böhmentel viel billicher als den vorigen Geschlechten, wegen seiner ankunfft, gebüret) aufverdine.die Meyßner/ wie Crancius parteyischer vnd abgünstiger weis dauon redet/ gebrachtworden/ derhalben viel heimliche Feind vnd Mißgönner gehabt, Denn er dazu kö-men/ wie das Chronicon Thomasagt, per multa obstacula,& contra voluntastem Incolarum ac ciuitatum Saxontae,& reclamationem Ducis LauenburgienHat er doch dieselben alle mit Mannligkeit vnd Tugend(darneben er auch wunder-bar glück gehabt) zu nicht gemacht vnd vberwunden/ Auch mit Gottes hülff undsegen solche herrligkeit ferner auff seine Nachkomen bracht/ das sie noch heut zu Tag/Gott lob/ bey ihnen verharret, vnd in glücklichem zustand ist.continuaDEr Lehenbrieff, welchen Keyser Sigmundam Tag der belohr-110.nung gegeben/ lautet also/ wie ihn Wolffgangus Crause zum theil/ in seinem Chronico gesetzt.WIr Sigmund von Gottes gnaden Römischer König/ zu allenLehenbrieff.eiten mehrer des Reichs vnd zu Vngern zu Böhmen, Dalmatien/Croatien etc. König bekennen, Wann wir sider der zeit/ als wir zumRömischen König erkoren sind, allezeit betrachtet haben, das vn-und dem heiligen Römischen Reich vnbequemlich wer, wo die zal dersieben Churfürsten/ sintemal dieselbigen des Reichs förderste Glieder/vnd als feste Sewlen sind, darauff es gebawet ist, vnerfüllet bleibenholt/ Vnd wenn wir den hochgebornen Friderichen Hertzogen zu Sachen
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Meissnische Land und Berg Chronica : in welcher ein vollnstendige Description des Landes, so zwischen der Elbe, Sala und südödischen behmischen Gebirgen gelegen, so wol der dorinnen begriffenen auch anderer Bergwercken, sampt zugehörigen Metall und Metallar Beschreibungen ... / gestellet durch Petrum Albinum ...
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212
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