Der II. Titel.auff den heutigen Tag aller ding die fülle/ allein kein Saltz hat/ so doch auch dieses Böhnen hatwar/ das etwan vmb die Stadt Schlan vorzeiten sollen Saltzbrunnen gewesen sein/ nicht Saltz.wie Mathesius schreibt. Dieser Saltzführer als er fast an die Grentzen des Böhmi-Schlan vor-zeiten einmischen Gebirges, gleich vmb die gegend/ da jetzo Freyberg siehet/ kommen/ hat Salzberg/er vngefehr ein geschub von einem gediegenen glantz oder Pley Ertz in einer Wa- werck in Beh-men.gen gleis gefunden, dasselbe weil es schon gleissendt vnnd schwer gewesen aufSachsen ha-den Wagen geworffen vnd im widerkehren mit sich gen Goßlar bracht, Dasselbeben das Meysznach dem es von den Bergleuthen probirt, vnd im Silber viel reicher als der Goß- mche Berg,larische Glantz und Bleyschweiff befunden worden, haben sich die Sachsen als bald werck auffge-bracht.cins theils auffgemacht, sind dohin auff nachrichtung des Fuhrmanns gezogen/ daer das Geschübe gefunden hatte, haben gänge ausgerichtet, eingeschlagen vnd geschürfft/ vnd da es ein gut ansehen gewonnen, folgends getrost Kübel vnd Seyl ein-geworffen, in Eil etliche Röschen getrieben, damit sie die Gebirge etwas verstollet,und das Wasser verschroten/ auff das sie ohne hindernis bawen mögen/ vnd habenalso in Summa, die Sachsen das Bergwerk im Lande zu Meyssen, welches ob essich wol nach etlicher meinung, wie droben gesagt, zuuor ereiget, doch noch nie rechtSachsen ha-in schwang kommen war, erst rechtschaffen rege gemacht. Wie denn ohne das ben die Bergwerck in Vn-eben die Sachsen für die ersten gehalten werden/ so das Bergwerck in Vngern auffgern vnd Myrbracht/ laut der Vngerischen Historien. Vnd eben diese(wie Felix Petantius sia auffge-von ihnen schreibt) in Thracia vnd Mysia(da der Meyßner vorfahren oder Stifft-bracht.ter nach der gelerten meinung gewohnet) zum ersten Bergwerck gebawet, welchesauch Bocerus in carmine de Friberga berühret. Wiewol man anderer gelertenmeinung allhier opponiren möchte, welcher auch Mathesius ist, da er in seiner Sa- Einwurff dasalle Berg-repta Concione II. aller Bergwerck ankunfft aus Orient in alle theil der Welt or- werck aus Oddenklich herführet(wie aus dem VI. Tit. folgend auch zusetzen) vnd sonsten gleichsfals rient belegt,des brauchs der Deudschen Bergleute mit ihren weiten wandern gedenckt/ Welchesman doch also conciliren kan, wie Polydorus Virgilius lib. 2. de rerum inuentoribusCap. 19. zeiget, da dis seine wort: Quare eorum qui huiusmodi rerum autoresproduntur, alios alibi primos haec metalla, etsi diu ante reperta, monstrasse,par est credere. Welcher meinung auchEsricola ist lib. t. de veter.& no-uis metallis: Idcirco scriptores interdum diuersos vnius metalli inuentoresmemoriae prodiderunt, quod alii in aliis atque aliis regionibus id primum in-uenerint, vt idem studium, eademque industria plures illustrauerit, sed in di-uersis locis. Das also auch(denn dieses ist die meinung angezogner wort kürtz-lich) die Sachsen die jenigen Bergwerck/ ob sie wol zuuor erfunden/ doch an gemel-ten örten widerumb von newen in schwang mögen gebracht haben. Aber vondiesem gnug.Ngezeigter Occasion des erfundenen Bergwercks zu Freyberg Mathengedenckt Mathesius nicht viel anders Concione II. in Sarepta, Nemlich es sol-meinang.len Fuhrleute von Wildenmann und Zellerfeld/ welches Braunschweigische wildermannBergwerck sein/ Bley in Böhmen auff den Kuttenberg geführet haben/ vnd des Cellerfeld.schönen Glantzes/ wie noch heut zu Tage das Freybergische Ertz sihet/ innen wor=Kuttenberg.den sein in einer Wagen gleis an dem ort da itzt Freyberg stehet.WEil es nun dem Sächsischen Ertz nicht vngleich gesehen/ sollen sie etlicheStuffen mit sich genommen/ vnd auff den Wildenmann gebracht haben/ darauffals es Silber gehalten/ sich die Sachsen hierauff gemacht/ vnd diese Gebirge ange-griffen. Monsterus aber/ da er in dem jenigen, was er anfenglich von Freyberg in Monsterdseiner Cosmographia ausgehen lassen, die Historiam auch zimlich weitleufftig erzeh- vngleichen be-let: richt
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Meissnische Land und Berg Chronica : in welcher ein vollnstendige Description des Landes, so zwischen der Elbe, Sala und südödischen behmischen Gebirgen gelegen, so wol der dorinnen begriffenen auch anderer Bergwercken, sampt zugehörigen Metall und Metallar Beschreibungen ... / gestellet durch Petrum Albinum ...
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