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Meissnische Land und Berg Chronica : in welcher ein vollnstendige Description des Landes, so zwischen der Elbe, Sala und südödischen behmischen Gebirgen gelegen, so wol der dorinnen begriffenen auch anderer Bergwercken, sampt zugehörigen Metall und Metallar Beschreibungen ... / gestellet durch Petrum Albinum ...
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26
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Neysnissche Berg Chronica.26Stoln.vom Stoln/ so 14. Lachter vom Tag nieder gewesen/ darauff 5. Schächte vol-Wassers gestanden/ nieder geweldiget auff 30. Lachter/ da er eine strecke antroffenStrecke.welche 200. Lachter hinder in Waldt gangen/ welche er noch kein ander BergmalHornstedte.zu ende haben fahren können. Nach dem sie aber gewonnen oder geweldiget/ hetten seyEisenwerckvorfanlet.bey 12. Haspel auff etlichen Hornstedten funden/ vnd weren die Runbaum abgewon-sen/ die Giesbret/ auch leiter fahrten zerhawen gewesen. Jtem in der Streck in denlieffste.Schächten/ were das Eysenwerck alles verfaulet gewesen/ das es zerfallen wie Kolenund Aschen. Entlich da er durch mehr Schächte und Strecken geweldiget/ sey anauffs Tieffeste kommen/ darinnen in kein ort aus gelencket gewesen/ welche Teifferso man aus seinem bericht zusammen rechnet/ in die 84. Lachter machet. Er zweif-felt aber/ ob nicht sonsten auch mehr Tieffste und Strecken gewesen sein/ und es seyGantze wand. von der Strecke bis ins Tieffsic ein gantze Wandt von 40. Lachtern gewesen.Weiser Let-Weiler aber nichts gefunden als einen weisen Lätten/ darinnen glantz Ertz als Erb-ten darinnensen groß/ vnd aber der Berg vnd Wasser alle Wochen zuhalten 30. Gülden gestan-glanz.den/ hab er nicht fortfahren wollen/ Sonderlich weil er an dem Erz/ dessen viel aus-plexicht Ærtzgehawen/ vnd mit Berg wider versetzet gewesen/ so viel befunden/ das es sehr Pley-richt/ vnd ein gemein Ertz gewesen/ So habe er in den andern Schächten wegender gemelten gantze von der Strecke nieder/ nicht suchen wollen/ vnd sey also derNiclas Stauß Berg wieder auffgangen/ nach deme er in 2. Jaren/ so lange sie drüber geweldiget/denwarnung in die 4500. fl verbawet. Derwegen er auch alle gute freunde für der geweldigungdes Hohenforstes warnet/ den wiewol das Wasser im tieffsten ein Knecht 12. Lachterhoch hab halten können/ und das Tag Wasser/ welches am grösten gewesen/ auchmit 12. Pferden/ so die Bulgen gezogen/ wol hab können in die 30. Lachter gehaltenwerden/ So rahte ers doch keinem/ der sich daran mache/ Er neme denn in die5000. Gülden in die hand. So viel wissen wir vom Hohenforst/ aus dieserAlten Bergkmans bericht.Wolffsberg.N Eben diesem ist/ ehe der Schneebergk fundig worden/ auch etwasHasenberg.von Bergwergk gewesen/ nicht fern von dem Schneebergk/ am WolffsbergAn der Mul-vnd Hasenberg/ vnd besser hienunter in der Niedern Schleem an der Mulda/da auff derda sonderlich ein beruffene Zech gewesen, die Silber Sage genant, auff welcher dasSilberwage.Erste Silber soll gemacht worden sein/ im Jahr 1440. Welche Zech wo sie gestan-den/ man noch heut zu Tag wissen vnd zeigen kan. Den Wolffsbergk aber vnndHasenbergk belangent, weis man nichts sonders/ als das anfenglich vnd für denEisenstein amSchneeberg daselbst nur Eysenstein gebrochen/ derowegen darunter eiliche EysernWolffsberg.Hämmer gestanden sein/ wie auch der Eysenfuhrt an der Mulda gegen Alberrodevielleicht dannen den Namen bekommen.PfannenstielDAs auch vorzeiten Bergwergk am Pfannenstiel/ ober der Aw/ so manein Berg.nach Grüenhain ziehen will/ gewesen/ und das es Alt sey/ ist aus etlichen anzei-Silber amgungen abzunehmen.PfannenstielWenn es aber auffkommen/ vnd liegen blieben/ weis mangemacht wor= nicht/ Nur das man im Jahr 1516. noch daselbst auff etlichen Zechen Silbergemacht.Also kommen wir nun auff den Schneebergk/ welches Bergwergk gleich500. Jahr nach dem Goßlarischen vnd Siblenischen/ und 300. Jhar nach denFreybergischen Bergkwergk/ Jtem 100. Jahr nach dem Carls Badeauffkommen/ vnd alle Bergkwergk Deudsches Landes/ so furihm vnd hernach bis auff diese Stunde gewesen/weit obertroffen.VOn