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Meissnische Land und Berg Chronica : in welcher ein vollnstendige Description des Landes, so zwischen der Elbe, Sala und südödischen behmischen Gebirgen gelegen, so wol der dorinnen begriffenen auch anderer Bergwercken, sampt zugehörigen Metall und Metallar Beschreibungen ... / gestellet durch Petrum Albinum ...
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63
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Der VII. Tittel.63den ort/ da die Donaw in das Meer fellet, wegen der Deudschen Völcker sitze/ ge-reichet hat. Von den Schätzen dieser Gebirge wolte ich nun gerne auffs kürtzesteetwas melden/ wenn ich nur ein wenig mehr nachrichtung/ aus bewerten Historienoder Annalibus haben könte, Doch pflegt man zu sagen: Et voluisse sat est. Der-wegen wir ons behelffen müssen: mit deme was wir haben/ bis entweder ich oder an-dere/ mit fleissiger nachforschung mehr zusammen lesen mögen.E. Rstlich von Behmen(welches Landt vmb und vmb gleich wie Behmenvmb und rmmit einer natürlichen Mawer mit Gebirgen und Wälden vmbzogenmit WäldenMähern vnd Schlesien, weis man schon alles so gewis nicht, wie vnd wel-vmbgeben.che zeit die Bergwerck in erwehnten Landen nach einander auffkommen, welchezum theil wider auffgenommen worden, vnd viel noch in bewlichen wesen erhaltenwerden.Man helt aber dafür/ das vnter den furnembsten vnd beruffensten solcher Nellisan.Lande Bergwercken die eltisten sein/ zum Nellisan/ Przibran/ und auff der Eul. Vergrachen-Zum Nellisan vnd Bergreichenstein sollen etwan vierdhalbhundert Goltmühlen sten.gestanden sein, Denn also hat man voralters die Puchwerck genennet. Wiewoldieses bisweilen vom Bergreichenstein(welchen man mit dem forn angesezten wört-lein von dem Reichenstein, so in Schlesien liegt, vnterscheidet) allein gerühmetwird/ vnd ohne das Nellizan itziger zeit mehr für ein Silberbergwerck gerechnetOrtztbran.Zum Petzibran/ welches nicht weit von Nellisan/ etwan ein Meil oder 4.wir.von Rochizan an einem besondern Wasser, so hernach zwischen Persibran vndKnyc in die Molta fellet/ gelegen seind/ wie auch auff itztgenantem NellisanischenBergwerck/ vorzeiten viel vnd mechtige Gebewde gewesen/ daraus abzunemen/ das eswol allda mus gestanden sein/ welches die grossen weiten Pingen und Hütten HofeIst aber in den Hussitischen Kriegen alles verderbet, jedoch itzundtausweissen.widerumb zum theil in schwang gebracht, vnd sind der zeit grosser nutz darinnen ge-schafft worden.MAn lobet die Przibranische Berglasur, welcher in zimlicher menge allda Lastur zubricht. Auff der Eul/ wie es die Deudschen nennen/ oder zu Gilowan wie er zu preziben.Ewl oder GuBehmen genant wird, drey Meylen von Prage zwischen der Molta vnd Saltzawa/lowa.etliche setzen Watta, den Wassern, welche vnter der Eul zusammen kommen, sol-len vorzeiten gar viel Gäpel gestanden sein, wie es zum theil die alten Pingen nochN. B.ausweissen. Dieses Bergwercks gedenckt Dublinin, vnd schreibt das daselbstauff ein zeit ein Goltstuff von zwelff Pfunden in ein Kißling oder Hornstein gebro-Es ist aber sonderlichchen/ vnd für König Wenceßbaum sey gebracht worden.gut gewesen zu Keyser Carln des IIII. zeiten, welcher es nicht allein für seine Person Rate Lew.sehr genossen/ sondern ist ihm von einem vornemen Fundgrübner, der rote Löw ge-nant/ viel geschenckt worden/ wie solches D. Georgius Handtschius auch gedenckt,desgleichen Mathesius in seiner Sarepta, welcher von itztgemelten weitbekanten vndHohe Schulreichen Fundgrübner schreibet, das er nicht allein die hohe Schul zu Prage meistes zu prag.theils erbawet, im Jar 1370. sondern auch seinem Könige eine Tonne VngrischGolt geliehen, vnd endlich demselben den Schuldbrieff in einer verdackten gülde-nen Schüssel zum bescheiden Essen lassen fürtragen, vnd ihn damit verehret. Die-ser soll zuuor ein armer Bergmann gewesen sein, vnd endlich da sein Weib ihrenSchleyer verkauffen müssen, mit solchem geringen Gelte Ertz antroffen haben. Vndwie etliche sagen wollen, so hat sich sein Weib in der Ferse vngefehr Blutrüstig ge-stossen an einem Knawer, den hat er wegstuffen wollen, vnd ist ihm also das Erizvorrathen worden. Wie denn mehr gleiche Exempel zufinden/ von sehr stadtlichen/vnd denn auch mittelmessigen Fundgrübnern/ vnter welchen sonderlich ist des Mer-Merten Heideler. im 8. Tit.len Heydlers in Jochimsthal Historia, deren wir an seinen ort ferner gedenckenwollen/