Deysnische BergChronica.74Bergwirck so reich worden, also das er Fürsten Güter bekommen. Desgleichen dasEysenberg-in Kernten zu Huttenberg vnd Frisach gut Eysen gemacht werde/ wie auch in derwerck in KernSteyermarck an vorder und hindersperg guter Sthal.Vff der rechten seiten aber in Inthal Etzschland vnd Engedein/Im Jnthal.Eyschland.ob wol die Ertz nicht gar reich seind, so haben sie doch die harre, vnd bringenEngadein.es mit der menge vnd einen guten bestand wider herein/ denn der Silber nichtGüldige Sil-wenig gemacht werden/ vnd sind auch zum theil Güldig. Vom Schmeltzen inber.Von Inthalt, Inthal vnd Etschland schreibet Johan Hübsch also: Wenn der Schmelzer zu-macht/ so legt er ein Knittel vnter das Aug/ den lest er die helfft in offen gehen vnndschen vndEtzschlendi-heraus ins gespor. Im Ofen ist der Knittel dick/ vnd vorn im Augklein/ wennschen schmelter ihn gemacht hat, das er die Gespor ausgeschnitten hat, so schlecht er dentzen.knüttel in den Ofen wider hinaus, vnd wermet den Herdt ab/ vnd lest die Schichtalso gehen/ vnd schlegt das Bley Ertz mit Zien zu der Schicht, vnd das hertebleyauch die Glöt/ Wenn er den Herd voll hat/ so sticht er vff der Seiten ab/ vnd benimbtdem Kupfferstein all sein Silber also/ vnd setzt das Bley mit dem Kupff er auff denSeygeroffen/ und das Bley leufft vom Kupffer, das Kupffer bleibt sitzen/ dasBley leufft in einen Herd/ vnd nimbt das Silber mit/ darnach treibt man es ab/das Kupffer därret man noch bas aus, darnach lest mans durch ein Ofen durch ge-Sie haben gemeiniglich say-hen/ vnd machts gar/ also verkauffen sie es.ger herde in ihren Hütten/ sie benemen ihrem Kupfferstein das Silber alles selber/das sie keins auff die Seygerhütten dürffen verkauffen, Sie haben auch Gewelbvber ihren Schmeltzöfen/ darinnen sie den Rauch behalten/ was da auffsteubt/ daar-aus machen sie auch noch Kupffer vnd Silber, Haec hubschius.Je Fürstliche Graffschafft Tyroll, möchte des BergwercksIn Tyrol.ohalben/ wie etliche schreiben/ wol einem Königreich verglichen werden/ dennSchwarz.das einkommen von den grossen Silbergwercken sehr fürtrefflich. EsSterzingen.sind aber die fürnembsten Bergwerck in dieser Graffschafft: Schwatz/ Jtem/Sterzingen(dessen Georg. Fabricius in seinem Hodueporico Chemnicensi gedenckt.Quis verò argenti venas in montibus illisEruit inuentas: quas nunc Stercingia tellusSuaciacis similes gremio de diuite fundit.)Item/ Brixen/ Rotenberg/ welches so wol als Sterzingen auch IgricolsBrixen vnd in lib. 2. de vet.& nou. metall. gedacht, Kitzpuel/ Roterpühel, Hall im Inthal/andre vmbgeGolsensaß, Clausen an der Eysch/ Terlen/ Promer, Jnichen/ Toblich vnd Linz/legene Berg,werck mehr. welches zwischen Villach und Brixen ligt/ der Marckt Gossaw/ Leuetzsch bey Hall.So ist auch wie an den vmbliegenden orten/ nicht mangel an guten Eysen undStahlbergwerck/ denn zu Mühlbach/ nicht fern von Jnsbruck werden gute Har-Zu Sterzingen macht man auch gute Messer vnd Schwertklin-Tyrolischenisch gemacht.Kupffer.gen. Man lobet auch sonderlich das Tyrolische Kupffer.Falckenstein.ZU Schwatz sol ein mechtig gut von Silber vnd Kupffer Ertz am Falcken.Schwan.stein vnd vffm Erbstollen gebrochen sein, so meistes theils aus Kieß gemacht wor-den. Es sollen auch weiland wegen des reichen Bergwercks/ etlich tausent Berg/knappen/ wie man sie daselbs nennet, allda gefördert worden sein/ vnd ist wie menschreibt, allererst fürhundert vnd etlich dreysig Jahren angangen, zu welcher zeitDie vonFreundsberg. Grund vnd Boden, der Edelleut von Freundsberg gewesen/ Aber da man des gros-sen Schatzes innen worden/ ist es als bald an das Haus zu Osterreich durch HertzogSigmund, mit eim Tausch gebracht worden, welcher im Jar 1449. die Freyheitvnd Bergordnung/ dahin zu beforderung vnd auffnemen des Bergwercks gegebenhaa
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Meissnische Land und Berg Chronica : in welcher ein vollnstendige Description des Landes, so zwischen der Elbe, Sala und südödischen behmischen Gebirgen gelegen, so wol der dorinnen begriffenen auch anderer Bergwercken, sampt zugehörigen Metall und Metallar Beschreibungen ... / gestellet durch Petrum Albinum ...
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