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Meissnische Land und Berg Chronica : in welcher ein vollnstendige Description des Landes, so zwischen der Elbe, Sala und südödischen behmischen Gebirgen gelegen, so wol der dorinnen begriffenen auch anderer Bergwercken, sampt zugehörigen Metall und Metallar Beschreibungen ... / gestellet durch Petrum Albinum ...
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96
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Deysnissche BergChronica96etiam in Pithecusa Insula iuxta Campaniam erant auraria metalla, quibusPithecusaEretrienses& Chalcidenses cum eam incolerent, fortunatos fuisse Strabooder Irani:dicit, quanquam non solùm his, sed etiam vbertate frugum& fructuumme inmariItem/ an eim andern ort also: Æris fodinae Italorum fuerunt in BergomatiumTirrhenoagro& in Campania. So gibt der Berg Fesulanus in Hetruria BleyErtz/sine Puteowelches ob es schon einmal ausgehawen wird, in kurtz wider wechsel, wie Bocca-lano.tius Certaldus bezeuget, dauon Fabricius in Hodaeporico Patauino:Kupfferberg/werck.Diuitibus plumbi qui venis intus abundat,Bley in He-Inque breui specio quae sunt effossa reponit,truria.Tempus, inexbausti seruans alimenta metalli.Bley Ertz sostets widerVnd in Libello de rebus metallicis: Fesularum mons in Hetruria, Fo-wechset.rentiae ciuitati imminens, lapides plumbarios habet, qui si excidantur breuitemporis spacionouis incrementis instaurantur,&c.Es könte auch von des Landes Italiæ alten Bergwercken etwas ausgenom-Virgilii ge-men werden aus Virgilij gedicht, vom aureo ramo oder virgulto in luce Cumano-dicht vomaureo ramo. Discolor vnde auri per ramos aura refulsit, das es vielleicht von einer Goltsiuffenoder Goltzeine zuuerstehen, welches der Poet mit einer Fabel verdunckelt vnd einge-wickelt, denn das die Goltzehne auff ein Bawm sol gewaschen sein, ist Poetisch, vndwird durch den Baum die copia oder menge des Goldes verstanden, derwegen auchhinzu gesetzt wird: Primo auulsu non definit alter,Aureus,& simili frondescit virga metallo.SO ist das ander, das er sagt, der ramus sey der Proserpinae sacer gewesen,gar Mythologicum, denn die Metallen vnter der Erden, oder iha zum wenigstenvnterm Rasen/ wie Plinius bezeugt/ gefunden werden.Eysens sol man sonsten, daselbsten eine notturfft haben, vnd etliche StedteEysenbergswerck.auffm Apennino, voll eitel Schmiede sein/ vnter welchen auch Scarparia ist, derenGeorgius Fabricius in seinem Hodaeporico Patauino gedenckt:Hinc parua intrata est fabris vrbs plena molestis.SO sol man auch an etlichen orten in Italien Magneten finden/ aus wel-Magneten.chen allem dennoch etwas zuschliessen were, welches Plinij meinung von Italiahelffen möchte.N der Insel Sardinia sollen Silber Bergwerck sein, wie auchIn der InselSardinia Sil-Das man aber zu vn-Agricola gedenckt, sonderlich bey Kirchenstadt.ber.sern zeiten in Italien vnd nahe gelegenen orten der Bergwerck offten wenigWarumb dienutz gehabt/ wird die vrsach angezeigt, das man es nicht recht beleget/ vnd gebawet/Bergwerckwie denn offenbar, das viel daran gelegen sey/ das ein Bergwerk, welches nochofftmals inabfall komen.nicht im schwang, mit rechtschaffenen vnd fleissigen Bergleuten versehen werde.Bley.Agricola schreibt von einem Bleybergwerck daselks: In Sardinia Matthaei Sylua-tici temporibus fuit metallum plumbarium: Item von einem vnbreuchlichen Thi-er in dem Silbergwerk: In Sardinia animal nominatum Solifuga in argen-tarijs est metallis, certa pestis incautorum. Ex Solino.In der Insel Malta ist vorzeiten ein Eysenbergwerck gewesen, wie es inInsel Maltadrumb bewant/ ist mir vnbewust.Qua die Insel bey Italien, in dem Thyrhenischen oder Hetrurischen MeenInsel Jlua.Stahl/ Eysen der Stadt Volaterris vbergelegen(so von den Graecis Aethalia genent wordenGold/ Silber. vnd itzo Elba heist, von welcher Virgilius schreibt: Iluaque inexhaustis Chalybungenerosa metallis) bringet ein gute notturfft Stahl vnd Eysen, vnd nach ettieheZeug