Der XI. Tittel.benthalb tausent marck Silber gemacht worden. Monsterus schreibt auch/ dasSchletzstadt.das Leberthal bey Schlenstadt Bley geben soll.Jn diesem Bergwerck ist für etlich Jaren der brauch gewesen vnd vieleichtSonderernoch/ das die Gewercken oder Fronherrn das Erz(nachdeme es gescheiden) auff brauch mitden Sumpff mit Krucken oder Sieben gewaschen/ hernach von den Weibern ge= dem Ertz ausklaubt/ vnd letzlich gepocht/ wie allda brenchlich sein soll) vnter sich getheilet, vnd zutheilen.ein jeder sein Ausbeuth/ wo es ihm gelegen, schmeltzen lassen. Dieses wird auchvon etlichen auffgezeichnet/ das im Leberthal ein aite verlegene Grübe/ auch vngefehrfür 40. Jaren gewesen, darinnen man newlicher Jar zuuor noch SilberErtz ge-hawen/ daselbs sol aus einer Klufften ein Schmutzig Oel heraus gelauffen sein, wel-Berawachsches die Bawren gebrauchet, ihre Wägen und Kärnen damit zuschmieren, weil oder Buumenman desselben bessern nutz vnd gebrauch noch nicht gewust. Dieses ist ohne zweiffelfür ein Bergwachs zuhalten.In Weste-N Westreich zu Landsberg ist ein beruffen Quecksilberberg- rach Lands-berg.werck für etlich Jaren gewesen vnd vieleicht, noch, desgleichen bey Creutznach,Ob es Creutzenach.an welchem ort sich auch ein höflich Silberbergwerck beweiset.Eben in We-aber in auffnemen kommen/ vnd wie es itzt stehe/ ist mir vnbewust.stereich in der Geyern, bey S. Wendel/ grebet man Chalcedonier/ vnd guten Rö-telstein.AVffm Hundsruck, vnd in desselben Landes Graffschafft Spanheym, son-Auffm Hunsruck.derlich in der hindern Herrschafft gen Trarbach gehörig/ machet man bey Herr-Bey Trar-stein das beste Kupffer, so in allen Landen, wie man dauon schreibt, mag gefunden bach Kupffee-werden/ wie dessen Agricola auch gedenckt/ lib. 11. de vet.& nou. metal. In Ger-bergwerck.mania superiore habitatores tractus Obrincani ad Hersteinum, quod nonRein KupffenDenn vnter an-longè ab oppido Trarbacho distat, metalla aeris fodiunt.dern ist diese gelegenheit dabey, das man kein Silber dauon Seygern darff oder kan/durch welches Seygern sonsten das Kupffer von dem Bley vngeschmeidig wird. Bleyberg-werck beyEben bey Trarbach auff eine halbe meile findet man gediegen Bley in grosser men-Trarbach.ge, das treibet man auch ohne sonderliche mühe ab, auff solche weise, man leget nurArt zu schmelvon 5 oder 6. Wägen Holtz vbereinander, vnd das Bley Ertz darauff 10. 40. oder50. fl. schwer/ zundet das Holtz an vnd leset es brennen/ so schmilzet es von stundan/ vnd sincket zusammen, in viereckigte Gruben, so in die Erden dazugemachtwerden, also das ein stück etwan 8. 10. oder 12. Centner wigt.Im Birckenseldischen Ampt daselbsten, hat sich an vielen örten für etlich Ja-Bey Burckenren/ ein gar höflich Silbergwerck erzeiget, welches auffnemen vnd heutiger zu-stand mir auch vnbewust/ Agricola gedenckt derselben lib. 11. de vet.& nou. metal.Wir möchten dieses orts ein wenig zusehr herein gegen dem dritten Heubtstollen,darauff die Sächsischen vnd andre Gänge/ bis durch Lothringen in Gallien/ gegrif-fen haben/ wir es von jemands/ so es alzu genaw haben wolte/ ausgelegt werdenkönte. Ist aber derhalben geschehen, das wir auff gemelten dritten Erb-stollen(von welchen der folgende Tittel) desto füglichervnd vngehindert mögen fortfahren.ZVmFili iii
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Meissnische Land und Berg Chronica : in welcher ein vollnstendige Description des Landes, so zwischen der Elbe, Sala und südödischen behmischen Gebirgen gelegen, so wol der dorinnen begriffenen auch anderer Bergwercken, sampt zugehörigen Metall und Metallar Beschreibungen ... / gestellet durch Petrum Albinum ...
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