108Bergwerckvngetheilt.Salzwerck,Müntz.HüttenmeisterBergstewer.Hüttenord-nung.MansfeldischBergwerckSechsischerLehen worden.Grentz desManfeldischävnd Sanger,hausischenBergwercks.BerglehenSechsischworden.Hüttenord-nung.Berg vndHüttenord-nung.Müntz.BerggrentzenBerggrentze.Müntz.
Deysnissche BergChronica.Im 1443. In der vereinigung vber der Erbtheilung in der Graffschafft/sein Eisleben/ Mansfeldt /Heckstadt und das Bergwerck abermals vngetheilet blie-ben/ vnd ist im schiedt oder vertrag mehr das Bergwerck belanget mit eingeleibet.Im 1452. Ist eine vergleichung geschehen, wegen des Saltzwercks am gesal-kenen See.Im 1457. Sollen den Graffen neben der Belenung von Keyser Friderichen/die Müntzprinilegien gebessert, vnd alte vnd newe Groschen, Jtem Pfenninge/und Landswerung/ bey ihrer kleinen Müntz vnter ihrem Geprege/ zuschlagen nach-gelassen worden sein.Im 1459. Jst ein vergleichung zwischen den Graffen zu Mansfeldt/ wegender Müntze ordnung getroffen worden.Im 1463. Ist ein vneinigkeit vnter den Graffen/ wegen der Hüttenmeisterentstanden/ welche aber als bald vertragen worden.Im 1464. hat sich aber ein widerwillen erhaben, wegen der Stewer/ soGraff Günther auff die Bergleut gelegt/ der Einkauff genant.Im 1477. Jar ist die Hüttenordnung vernewert worden.Jm 1480. Ist die grosse Jrrung gewesen zwischen den Hertzogen zu Sach-sen/ vnd Graffen zu Mansfeldt/ wegen der Berglehen/ mit welcher die Graffenvom Reich an die hochgedachten Fürsten waren gewiesen worden/ von welchen manweitleufftiger in angezogner Mansfeldischen Chronicken lesen mag.Im Jar 1484. ist ein streitige Handlung zwischen den Fürsten zu Sachsenund Graffen zu Mansfeldt/ wegen der Grentzen der Bergwerck Mansfeld vndSangerhausen/ beygeleget worden.Im folgenden Jar seind die Graffen den 16. Januarii zu Lintz von KeyserFriderichen mit den Berglehen an die Fürsten zu Sachsen geweiset worden.Im 1486. Nach Churfürst Ernsten todte hat sein Bruder Albrecht Hertzogzu Sachsen die Graffen zu Mansfeldt vber die Bergwerck in der Graffschafft be-lehnet.Im 1487. Ist die Hüttenordnung wider von den Graffen bestetiget worden/Jtem/ Keyser Friderich sol ihnen die Müntz gerechtigkeit confirmirt haben.Im 1497. Haben die Graffen ihre Bergordnung vnd Hüttenordnug/ wiees mit dem Schiefferlangen/ vnd verschmelzen solte gehalten werden/ widerumb fürdie handt genommen/ vernewert vnd bestetiget worden.Im Jar 1511. Haben die Graffen eine newe Müntzordnung gemacht/ etc.Vnd im folgenden Jar ist die Märckische Müntz in der Graffschafft verbotten wor-den.Im 1515. Sein die Mansfeldischen Achtling oder Achtpfenning Groschennur vmb 7. 8. im Leipzischen Marck zunemen geboten worden/ Wie man dennferner von der Müntz gehandelt/ im folgenden Jar/ und denn im 1518. In wel-chem entlich die Graffen gewilliget/ den Fürsten zu Sachsen gleich zu müntzen/dazu ihnen die höchstgemelte Fürsten färlich 200. Marck Silber/ nemlich 100.von Freyberg/ vnd 100. von Schneberg, zu gewissen Terminen abzuholen, fürzustrecken, sollen zugesagt haben, wie Cyriatus referirt.Jm gedachtem Jahr ist auch der vertrag der Fürsten zu Sachsen undGraffen zu Mansfeldt/ wegen der Bergwerck Grentzen bey Sangerhausen/ vonKeyser Maximiliano bekrefftiget worden.Im 1513. Sollen die Graffen ihrer vertrag vnd Priuilegien, die Berggrentzen vnd Müntz betreffent, confirmation/ von Keyser Marimiliano auff dem-Reichstag zu Augspurg erlanget haben.Wie