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Meissnische Land und Berg Chronica : in welcher ein vollnstendige Description des Landes, so zwischen der Elbe, Sala und südödischen behmischen Gebirgen gelegen, so wol der dorinnen begriffenen auch anderer Bergwercken, sampt zugehörigen Metall und Metallar Beschreibungen ... / gestellet durch Petrum Albinum ...
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123
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Der XVI. Titel.123so imHetallen,On denOeysen gefundenLande zuwerden.Der XVI Tittel.As theil des Landes zu Weys-sen gegen dem Lande zu Böhmen/ an vnd auff den MeyßnischSuditis montibus gelegen/ welches wir gemeiniglich Ertz Gebirgeden Sächsischen oder Meyßnischen Gebirgischen ist allzeit hochvon den Für-Kreiß pflegen zu nennen/ ist wegen der vielen Metall=sten geachtetlen/ vnd grossen gutes/ so auff diesen Bergwercken worden.hin vnd wider allbereit gewonnen/ von den hochlöb-lichen Fürsten zu Sachsen/ jhe vnd allzeit lieb gehal-ten vnd hochgeachtet worden.Exempel vomDAher sonderlich der Schneberg/ niemals Schneberg/füglich bey den alten Fürsten in die theilung können welcher in kei-ne Landthei-gebracht werden: Wie aus den Historien und Landhändeln zusehen/ das er allweg lung gebrachtnach des Stammes erster vnd anderer theilungen/ beyder Herrschafft/ Churfür= worden.Auch auff die letzte da die Mannschafft(wiestisch vnd Hertzogisch gewesen.man redet) an den Churfürsten zu Sachsen Johan Friderichen allein kommen inder versamlung zu Grimm/ im Jar 1533. und 34. dennoch der Zehenten beyderHerrschafft/ bis auff des Deudschen Krieges ausgang blieben.MeyßnischeWJe gedachte Ertzgebirge bey allen Auslendern in grossen beruff/ ist nicht Bergwercknoch zubeweisen/ Es ist aber auch in der warheit dieses ort Landes noch künfftig gantz sein auch be-den Auslen-vnd gar nicht zuschatzen/ vnnd zu wirdern/ wegen der grossen Schätze/ so allda dem sehr be-verborgen/ vnd noch nicht an tag kommen/ wie alle verstendige Leute sagen vnd be=ruffen.kennen müssen/ dazu denn des gemeinen Mannes Sprichwort/ so im schertz geredet/ Meyssen kannicht geschatztund in der warheit offt also befunden wird/ lautet/ da man spricht: Ein Bergmanwerden wegenwisse seines Gutes kein ende. Agricola schreibt an die Fürsten zu Sachsen/ das das der Ertzgebiettheil ihres Landes welches vnter der Erden ist/ mehr werd sey/ als alles das/ so sieSprichwort.vber dem Erdreich besitzen. Dieses alles zubekrefftigen, wollen wir/ nachdemwir die anbrüch zuuor befahrn vnd besochen/ auch in die Meyßnischen Ertzkammerngehen vnd sehen/ was vor Metallen vnd anders bishero gebrochen/ vnd noch teglichLand zu Mei-ausgeführet werde.fen gibt alleEs werden aber erstlich auff offtgedachten Meyßnischen Ertzgebirgen aller-ley Metallen befunden/ als fürnemlich Silber in grosser menge vnd güte/ auch viel Metall sonderlich Silber inKupffer, Wißmuth(welches Metall allein auff diesen Sudöden in Germaniengrosser meng.vnd fast in ganz Europam gebrochen/ vnd den alten vnbekant gewesen/ wie gemel-Vißmuth.äten.det werden soll) Zien(welches auch nicht ein gemein Metall/ denn es in magna Ger-mania nur in dreyen Landen/ Meyssen/ Böhmen vnd Voitlande gefunden wird/vndL1 ij

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