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Meissnische Land und Berg Chronica : in welcher ein vollnstendige Description des Landes, so zwischen der Elbe, Sala und südödischen behmischen Gebirgen gelegen, so wol der dorinnen begriffenen auch anderer Bergwercken, sampt zugehörigen Metall und Metallar Beschreibungen ... / gestellet durch Petrum Albinum ...
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150
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Deysnissche BergChronica.150das dieselben Magneten Felsen, die Eiserne Negel aus den Schieffen ziehen sollen/IndianischeMagnaten zie drumb sol man des orts/ gleich wie auch Olaus Magnus von ein ort schreibt/ nurhen die Eifer=Höltzerne Negel/ Klammern vnd Senckel/ an Schiffen brauchen. Auch solDie Nagel ausden Schiffen, man zu Wasser nur dieselben Orientischen und Arabischen Magnaten brauchen,welche so starck/ das einer ein Apotecker Spaten hebt/ vnter welchen die ArabischenOrientischeMagnaten die auch noch etwas etwas gewissers sein sollen/ vnd die mittags Linien richtiger zeigenbesten.als die Orientischen/ welche gemeiniglich ihre declinationes und abweichen haben/Welcher Alp=einer auff mehr grad als der ander. Der Magnet in den Nürmbergischen Com-gebirg Maipasten/ soll sich bis in 10. grad von mittag in morgen lencken. Jn Welschen Alpengnetrn.sollen sie auch stercker ziehen/ wie sonsten das Männlein allwege krefftiger sein sol/Magnet ver= als das Weiblein. Es wird auch dieses referirt/ das der Magner nicht allein amdiebt.Wetter/ in welchen das Bley zunimbt/ sterckt/ sondern auch verterbe/ wenn man ihnnicht speisset/ wie hingegen der Spanische am lengsten ohne speis vnd essen gut blei-ben soll/ doch auch endlich sterben/ so man nichts zu ihm legt.MAn hat auch bey uns die besondere arten der Magneten/ so man Theame-Theamedesdes/ vnd Bläser nennet/ welche das Eisen von sich blasen/ gleich wie es die Ma-oder Bleser.gneten zu sich ziehen. Sind doch einer Farbe und gestalt mit den Magneten/ obsich gleich widerwertige wirckung haben. Wiewol viel auff der meinung sein/das ein jeder guter/ frecher vnd vnuersegener Magnet/ dessen krafft durch Deman-Magneten vn ten vnd Knobloch nicht verhindert, an einem ort oder seiten das Eisen zu sich ziehe/Theamedenvnd am andern ort von sich blase oder wegteelbe/ wie denn die erfahrung zeugen sollbeysamm.von dieser widerwertigen Natur des rechtschaffenen Magneten. Denn man Exem-pel weis/ das es sich begeben/ Wenn ein Magnet einen schwebenden Nagel oderNadel gehalten/ vnd ein ander Magnet dagegen gehalen worden/ da ist das Eisen-geflohen/ und hat sich gar die zwerg an die seiten/ des krafft ins Eisen kommen ist,gelegert. Denn weil man an dem andern Magneten ein andre seiten genommen,die einer andern art gewesen/ so hat sie auch das widerspiel gewircket/ vnd das Eisenvon sich getrieben/ welches der andern seiten ist verwandt worden. Vnd also sollauch der Theamedes Eisen heben/ nach gelegenheit des Mayneten/ welchen man ihnzugegen helt.Magneten soMAn sagt von Keyser Friderichen/ er habe einen Magneten gehabt/ der seyvon Eisen ge-zogen werden. von dem Eisen gezogen worden/ wiewol es Agricola für fabulosum helt.G Lutstein oder Haematitae vnd Glasköpff oder Schisti brechen auchBlurstein und nicht wenig in Meyssen/ und dazu in besondern gängen/ wie auch FabrieiusGlaskopff.bezeuget. Auff der Zechen die Goldikrona genant/ welche ein meil vonGoldtkron.Marienberg gelegen ist der Glasköpffe die menge. Bey Zeblitz nicht weit vonZeblitz.Marienberg/ bricht ein Eisenfarber grobspeissiger Blutstein. Ein meil von Frey-Hohetanne.berg auff dem Dorff die Hohetanne genant/ brechen die Glsßköpff auff gängen. Ne-ben ihren eigenen gängen brechen beyderley art gerne im Eisen Bergwercken/ Jtem/neben den Zwittergängen vnd unter die Zwiter/ da die milten Glasköpff im Wasserhinweg gehen/ die harten aber mus man in Brennöfen matten. Sonsten brechensie gerne im Rotengestein vnd Erden/ vnd fürnemlich in Meyssen/ auch zu Sultz-bach.Blutstein vnd Glaßköpff sind einander sehr verwandt/ dieweil sie aus einer-ley materien generirt, vnd nur sonsten ein wenig vnterschieden werden/ wie dieselbendifferentias Igricola in foßilibus setzet, da er auch von dem Namen handelt. InCognatae spe-den Nomenclaturis foßilium sprichter: Multi Germani non distingunt Haemati-dies, Magnerten à Schisto, Ideo Schistum quidam etiam interpretantur Blutstein. Geßne-Hæmatitesrus spricht/ der Haematites sey ein species Magnetis/ vnd Schistus hernach ein speciesSchistus.Haematita.D Je-