Deysnische BergChronica.168te/ sie seyen von Feldsteinen oder Wacken gehawen/ welche kunst(nemlich so harteInstrument zuzurichten) wie dafür geachtet wird, nunmehr verloren. Zu Franck-furt an der Oder sein sie gar schön vnd gros an der Pfarrkirchen/ sonderlich gegenMittag. Derwegen meines erachtens Agricola irret/ in dem er dazu thut/ siesein nun auch so hart worden, das man sie schwerlich mit Eisen gewinnen könne/ da-mit er zuuerstehen gibt, das sie erstlich da man sie gearbeitet, weicher gewesen seinsollen/ vnd also zum theil Schleffisiein/ zum teil Sandstein/ etc. Es ist aber zu-mercken/ das die Schlemstein/ sonderlich die weich vnd mittelmeßig sein/ wandelbarwerden/ denn sie zermilben sich am Wetter: Item/ zuspringen von Kelte vndFrost/ eins theils werden auch wol von der Sonnen vnd Hitz gehoben. Jch ha-be aber auch das gegenspiel gesehen, das die Leichstein aus Schlemmstein sehr langam Wetter ohn allen Wandel liegen.Was derBIßweilen ist ein Steinmarck im Schlemmstein daher Löcher drinnen wer-Schlemmsteinden/ so dasselbe im hawen draus fellet.Bisweilen sind auch schwartze Kiesel vndin sich habe.Hornstein drinnen, welche im arbeiten loß werden vnd heraus fallen, vnd die Steinvneben und vnscheinbar machen.Bisweilen findet man auch Stein drinnen/ soden Edelgesteinen gleich, welche, ob sie wol erstlich schön drinnen stehen, vnd demIII.Stein ein ansehen geben/ doch entlich loß werden/ heraus fallen/ und Löcher dreinSaxa ab ex- machen.halationib.tincta.Entmannus schreibt von Gestein/ welches von Witterung ge-IIII.erbet/ rot/ Eisenfarb, gelb/ Castaneenbraun/ schwartz/ Jtem von Werck-Saxa grauitstücken, darinnen man etwas findet, vnd sie derhalben grauida zunennendapflegt/ als da ist der grauestein/ darinnen Meerschnecken sein/ so hart/ alS der SteinMeerschne-vor sich selbst. Jtem der weisse Sandstein/ darinnen weisse Jacobs Muscheln/cken im Stein.Jacobs Mu-wie man in Lausitz im Sande grawe Stein findet/ darinnen lange Steinerne Mu-scheln.scheln. Geßnerus schreibt: Saxa praedura& lineis cinericeis conuoluta effo-SteinerneMuscheln.diuntur propè Suarceburgum oppidum inter Snebergum& vallem Diui lo-Schwartzber/ achimi.Valerius Cordus celebrit den hartenstein/ in den grossen Felsen vmb dasgischer Stein,Carlsbadt/ vnd bey der Stadt Elnbogen/ darinnen ein weisser gewürffelter SteinCarlsbadi/scher.Dergleichen ich auch an den Felsen am Fremdenstein beym Schneberge ge-Frewdensteinsehen.beym Schne-bergk.N Olget der Schiefferstein. Wir müssen aber dieses fürher erinnern.SchieffersteinGeorgius Agricola erzehlet in Germanno fünfferley fürneme art von Gestein.SchieffersteinErstlich den Schiefferstein, dauon itzo baldt mehr, welches gemeine FarbQuartz.schwärtzlicht/ grav/ blaw/ tunckel/ oder licht ist. Zum andern/ den Quartz/welchen etliche für ein speciem marmoris rechnen/ er sey nun was für farb er wolle,weis/ gilbicht/ gravlicht/ auch wol durchsichtig. Bisweilen wird diese art auchvnter die Kieselstein, oder lapides igni liquescentes gerechnet. Die dritte, art istSpat.Spat/ welcher glatter vnd dichter ist/ derwegen er neher zu den Marmoren(vonSchöne Spar denen allbereit gehandelt worden) kompt/ als der Quartz. Schöner Spatgänge sollengeng amWolffsberg.man kaum an eim ort finden/ als beym Schneberg auffm Wolffsberg/ wie denn da-Hornstein.selbst vorzeiten ein stadtliche Zech gewesen, auff m Reich Spat genant. Die vierd-te art ist Hornstein/ so diesen namen hat/ wegen der Farbe/ Jst am aller härtesten/und hat die kleinesten Ederlein vnd Klufftlein: Von welchem auch vnter den Mar-Sandstein.moren gehandelt worden. Die fünffte art ist Sandstein, welcher sihet als werees zusammen gewachsener Sand/ dauon newlich vnter den Werckstücken gesagt.ABer sonsten in den Bergwercksgruben werden mehr andere Gestein gefun-Grindstein.den/ als der Grindstein/ welcher gemein ist/ vnd wie man in den Kupfferbergwer-cken
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Meissnische Land und Berg Chronica : in welcher ein vollnstendige Description des Landes, so zwischen der Elbe, Sala und südödischen behmischen Gebirgen gelegen, so wol der dorinnen begriffenen auch anderer Bergwercken, sampt zugehörigen Metall und Metallar Beschreibungen ... / gestellet durch Petrum Albinum ...
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168
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