Der XXIII. Titel.77Das Franckenbergische Oehergelb ist nicht zuuerachten/ so man an dem WaffenOchergelb zuJtem das Freybergische/ so in und neben Franckenbergfer Zschopa mit dem Eisenstein grebet.dem glantz/ oder Bleyertz wechst/ Jtem an dem Kies henget/ wie dieses letzte Fabri=zu Freyberg.tius meldet/ vnd am andern ort von den Franckenbergischen auch also schreibt: O-chra lapidi ferri in Mysnia inclusa est, vt Gaeodi, quae interdum puluisculosimilis fracto lapide excidit: plerunque solida est, atque etiam odorata. Da ervon dem holen Eisenstein an der Zschopa bey Franckenberg/ nicht welt von Trape-nawer dem alten Bergwerck/ welches nun liegen blieben/ redet/ darinnen man vielOchergelb findet. Jch hab das schönste vnd reineste Ochergeld geschen/ das auffmSchneberge gebrochen.WIr können auch die schönen Irrdischen vnd Thänern Gefaß, so hin vndwider bey uns zum lust vnd nutz dieses lebens gemacht werden(wie denn in gemein Jedischgeses,alle fossilia dieses Landes) nicht alle erzehlen. Der Waldenburgischen/ als der Waldenbur-fürnembsten in gantz Deudschlanden/ wie Agricola spricht/ ist zuuorn etwas/ anfan=gische.ges dieses Tittels gedacht worden. Nach diesen haben vorzeiten das lob in diesen peincker.Landen gehabt/ die Peniger Kruge/ welche auch von einer guter Erden gemachtwerden/ derwegen die Gefeß frisch vnd fest. Sind gemeiniglich schwartzbraun ge-ferbet/ vnd mit vier grossen Henckeln/ sonsten vberall mit viel kleinen/ daran Ring-lein gemacht werden. Daselbsten ist sie vnd allzeit ein grosser Topff gewesen/ Grosse Töpffwelcher von frembden Leuthen/ so dahin kommen/ beschawet worden/ vnd zwar der zu penig.letzte ist so gros gewesen/ das man ihn nicht brennen können/ Jst ein Heuslin darü-ber gebawet worden/ vnd hat denselben nachmals ein hohe Person im schawen zu-stossen. Für gar wenig Jaren sind auch die Zeitzer Krüge auffkommen/ welche denWaldenburgischen fast gleich sein an der Härte und Farbe/ die werden aber mit Fi=Teitzer.guren und Mödeln etwas schöner zugericht/ und zu dieser zeit/ da dieses geschrieben/fast schrer als die Waldenburgischen zur Tischzier vnd notturfft gebraucht.Zu SchmiderDEr örter/ von denen die Töpffe teglich vnd in grosser menge in andre Lan=berg ein altede verführet werden/ wollen wir allhie nicht aller gedencken. Zu Schmiedeberg Töpffer In-an der Meyßnischen vnd Sächsischen Grentze/ erhalten sich viel Leut dauon/ vnd nung.ist sonderlich daselbs also geschaffen/ das ein gar grosse alte Handwercksinnung da-selbst ist/ zu welcher sich die Töpffer aus gar fernen abgelegenen Landen stellen/ undin gewissen verbrechungen mit dem Handwerck abfinden müssen.WIr haben an diesem ort auch vrsach etwas von den ErdtöpffenXVI.zuschreiben/ den derselben auch zu Schmideberg sein gegraben worden/ J=ErdtöpffeSchmidebergetem bey Clöden. So werden sie auch im Lande zu Tyringen gefunden,Clöden.welcher wir billich auch hiemit erwehnen sollen/ wegen der nahen Nachtbarschafft,und verwandtnus/ weil Tyringen dem Lande zu Meyssen gleich als incorporirt.Sie werden aber Zwergtöpffe daselbst von den einwohnern genennet/ vnd auff eim zweigtspffsBerge der Seeberg genant/ nicht weit vom Schloßstein/ welcher derer von Witzle-in Tyringen.ben ist/ gegraben. Fabricius in Hodaeporico Chemnicensi: Posthac ansatas Se-bergi inquirimus ollas Montis,& vt perhibent, pygmaeis vascula quondamJn Niderlau-Triticeas colerent dum terras, forte relicta,&c. Item nicht weit von vns in sitz.Niderlausiz/ welches Land auch weilandt ein lange zeit zu Meyssen gehöret/ grebtSenfftenberg.man sie an etlichen orten. Erstlich im Caschenberg bey der Stadt Senfftenberg/ wel-Item nichtches noch heutiges tages dem löblichen Haus zu Sachsen zustendig.weit von Guben und Lobesperg/ welches itzo Behmischer Lehen/ hernach bey Luben Guben.Luben.zwoe meilen von Luccaw. Jtem bey Tribel am Buchholtzerberg/ und gegen der Tribil.Schlesien ein halbe meil vom Sagen am Guckelberg/ desgleichen an eim ort in der SagenSchlesie/ zwischen dem Bober vnd Neys. Wie denn auch z wischen Bergsdorff Jn Schlester-und Greus/ welches der Autor Pisonis obseruirt.Dni
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Meissnische Land und Berg Chronica : in welcher ein vollnstendige Description des Landes, so zwischen der Elbe, Sala und südödischen behmischen Gebirgen gelegen, so wol der dorinnen begriffenen auch anderer Bergwercken, sampt zugehörigen Metall und Metallar Beschreibungen ... / gestellet durch Petrum Albinum ...
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