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Bildung und Organisation der Streitlüste zur Behaup-tung schweizerischer Nationalität/ welche auf den Grundsatzder allgemeinen Volksbewaffnung basirt/ nach eigenthümlichenWchranstalten eingerichtet/ und mit allen den Vortheilenausgerüstet werden müssen / die von den neuesten Gründungenin der Waffcnkunde und aller Erfahrung der jüngsten KricgS-ereignisse entspringen.
Die fünf ersten Perioden der Schwcizerhistorik/ welche unterder Benennung alte Geschichte bekannt ssnd/werden im er-sten Abschnitt militairisch erörtert. Der sechste/ ssebente/ achteund neunte Zeitraum / welche die sogenannte mittlereGe-fchichteinstch begreifen/ namentlich die Heldenthaten der Eid-noffen/ werden in zwei Abschnitte getrennt; sie bilden ver-eint den zweiten Theil des schweizerischen Militair-bnchs. Den letzten Zeitraum / Pder die neue Gcschich-te theilen wir in drei Kapitel/ um die wichtigen und lehr-reichen Ereignisse desselben ausführlich vortragen zu können;diese liefern den Stoff zum dritten Theil des obgcnanntcnWerkes.
Möge jeder Schweizer in dieser anspruchloscn Darstellunglernen: daß unsere Vater nie größer und geachteter waren /^ als wenn sie brüderlich vereint/ nur auf Erhaltung und Be-schützung des Vaterlands Bedacht nahmen; daß bei allen ih-ren Anstrengungen / zu diesem erhabenen Zweck/ besondereGunst der Vorsehung über ihnen waltete; daß Muth in Noth/Bescheidenheit im Glück / Entfernung von aller Einmischungin die großen Welthandel und ächtrepublikanische Einfachheit/die wahre Staatsklugheit der Schweizer sey; daß, festes Zu-sammenhalten in dem eidgenössischen Bund,- ohne Unterschiedalter und neuer Kantone / dieser oder jener Religionsparthei —Liebe und Vorsorge der Regenten für die gesummten Einwohner/Zutrauen und Anhänglichkeit der Letzter» gegen die Landes-väter — allein die Wohlfahrt Helvetiens befördern könne.
Möge dasjenige was im Handbuch zum Militairuntcr-richt und dem vorgeschlagenen Dcrtheidigungssystem derSchweiz / «ber die Organisation/ die Taktik und die Wieder-