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dem unsäglichen Jammer, denn diese Volksburgen wurdenspäter ein mächtiger Damm gegen den herrschsüchtigen Adelund trugen vieles zur eigentlichen Gründung schweizerischerFreiheit bei.
Basel wurde wieder hergestellt/ Anno 99l. in einer Zu»sammenkunft zwischen Kaiser Konrad und Rudo ^fm. / durchletzter« von Burgund losgesprochen und zur deutschen Reichs-stadt erklärt. Zürich war früher schon mit Immunitäten be-schenkt worden. Diese beiden Städte/ so wie St. Gallen/Schaffhausen/ Luzcrn und Solothurn / wurden zudiesem Ende mit Schutzwällen umgeben. Unter Heinrich demH.— gekrönt als Kaiser ioiä.— lies Bischoff Wexnhard vonStraSburg / ein geborner Graf von Windisch / das SchloßHabsburg im Aargau erbauen/ und zog allen benachbartenAdel / so wie jenen der Allemanischen Lande/ der Waldstät-ten/ des Zürichgaus/ Thurgaus/ Frickgaus/ KlcttgauSundHegauS an sich / daß sie ihm Waffendienst gelobten.
Oberherrschaft der dcutschen.Kaiser.
Das zweite burgundische Reich erlosch Anno 1032. / undKaiser Heinrich II. damalSsHerzog von Allemanicn (wel-ches das deutsche Helvetien nebst Churwalden / unter demNamen Hochallmanien in stch faßte)/ wurde zum Thronerbenernannt. Dieser eilte mit einem Heer das Uechtland hinaufzum Genfcrsec/ und schlug den Grafen Eudo von Champa-gne / welcher ihm Gehorsam verweigerte und sich selbst aufden Thron der Arelatischen Könige gesetzt hatte / in einergroßen Feldschlacht bei Wiflisburg. Endlich wurde Letz-terer zum Regenten über Burgund jenseits desJura gemacht; das Land an der Mittagsseite des Genfer-sees erhielt der Graf von Savoy zu Lehen / Klein-burgund oder Helvetien blieb dem Kaiser.
Konrad n. trat nach Heinrichs Tod in dessen Ansprechun-gen ; ihm wiedersetzte sich Ernst von Allemanicn / wel-cher mit Wolf von Regensburg und Werner von Kyburg ver-bunden war. Der Kaiser eilte vom Römerzug über die Al pen / gewann eine große Feldschlacht zwischen Büren undSolothurn / und vertrieb die Unzufriedenen aus Helvetien.