Band 
Erster Theil.
Seite
XXXIV
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mancher Andere, dem zu seiner Veovachtungsreise einezu kurze Zeit vergönnt wurde, oder dessen Vermögens-llmstände zu beschränkt waren, als daß er richtigeNachrichten hätte einziehen oder eigene Erfahrungensammeln können. Ich befand mich in einer günstigernLage. Als Soldat konnt' ich ohne eigenen Geldanwandden Spanier kennen lernen und mein mehr als vier-jähriger Aufenthalt bet diesem Volke setzte mich in denStand, dasselbe gehörig zu beurtheilen und dahermeinen Lesern ein Werk zu übergeben, welches bei demgewissenhaftesten Streben seines Verfassers nach Rich-tigkeit in seinen Angaben, nach Unparteilichkeit inseinen Urtheilen, so wie bei einem allgemein anziehendenInhalte, auf Nachsicht vielleicht auf einigen BeifallAnspruch machen dürfte.

Es lohnt der Mühe, jenseit der Pyrenäen diepersönliche Bekanntschaft eines Volkes zu machen,welches sich in verschiedener Rücksicht eben so sehr zuseinem Vortheile als zu seinem Nachtheile auszeichnet,und dessen Thaten in mehr als einer Periode so mächtigin die Weltgeschichte eingriffen. Wenngleich die heu-tigen Spanier nicht mehr die alten sind; so bietensie doch immer noch Gegenstände genug dar, die un-serer ganzen Theilnahme würdig. Man muß diesesVolk genau kennen und bei und mit ihm gelebt haben,um über dasselbe ein richtiges Urtheil fällen und seinenCharacter genau schildern zu können. PersönlicheGegenwart, verbunden mit einer vorurtheilsfreien,