Band 
Erster Theil.
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lich erschlaffte Regenten, Männer von auch nur mit-telmäßiger Geisteskraft das Volk geleitet. Ja selbst beiallen jenen Mängeln war dennoch so viel innerer Ge-halt in der Nation, daß die allgemeinen Feinde derFreiheit nie würden in das Land gedrungen seyn undüber dasselbe unsägliche Verwirrung herbeigeführt ha-ben, hätte nur mcht Carl der Vierte gerade indiesem verhängnisvollen Zeitpuncte auf Spaniens Thronegesessen. ' An sich gut gesinnt, entbehrte er jedoch je-glicher Charakterfestigkeit und entschiedener Geisteskraft,Erfordernisse, ohne welche der Regent selten das Ruderdes Staates zum Gedeihen seines Volkes führen wird.Hingegeben seinem ränkevollen Godoy, in dessen Hän-den die oberste Leitung aller Geschäfte war, that CarlAlles, was dieser voll ihm verlangte, nicht achtend, obeS seines Thrones Stützen festigte oder vollends unter-grub. Jagd und wohlbeschte Tafel galten ihm mehrals seiner Unterthanen Wohl und Glück. Daher kames denn, daß der Staat unter ihm auch wirklich der ge-snnkcnste war. Die Finanzen befanden sich in ZerrüttmiL,Land - und Seemacht in dem elendesten Zustande.

Also geschah, daß Carl in das Netz sich verwickelte,womit eine habsüchtige, unsittliche und schlaue Politik ihnumstellt hatte. Hätte er Entschlossenheit gehabt; er