Band 
Erster Theil.
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sättliche Eroberungssucht und sein völkerrechtswidrigesStreben nach Universalherrschaft entzündete des KriegesFackel in Spanien ; seine Heerhaufen durchzogen inschnellem Fluge Teutschland und Frankreich , und baldmußten auch mehrere Fürsten des Rheinbundes einenTheil ihrer Truppen zu dem bevorstehenden Kampfe auf«bieten. Carl Friederich, den Dadenern unvergeßlicherHerrscher, schickte indeß nur ein Regiment Linicninfanterieund eine Fußbatterie in jene weit entlegenen Gegenden.Mir war beschieden, obschon zu einem andern Regimentsich gehörte, den Reihen dieser Braven mich anzuschließen,welche, treu ihrer Pflicht, fern von der freundlichenHeimat, jenseit der Pyrenäen , unter einem andern Hinumel, unter andern Menschen, an des tobenden OceansKüsten dem Tode kühn entgegenschritlen.

Dieses nach Spanien bestimmte Contingcnt gingam 24 . August 1808 bei Kehl über den Rhein und hieltsein erstes Nachtlager auf Französischem Boden zu

Strasbur g.

Hier wurden wir gemustert. Der Nevüeinspcctorwar mit uns sehr zufrieden , da unsere Organisation derFranzösischen so ziemlich nahe kam. Während er mituns sich beschäftigte, befriedigte das zusammengeströmteVolk seine Neugier, uns von allen Seiten begaffend.Seit mehr als einem Jahrhundert waren wir die erstenTeutschen, die mit fliegenden Fahnen durch die Thoredieser hochumwallten Grenzfeste einzogen; also daß nurunsere gefangenen Landsleute man sonst hier zu sehengewohnt war. — Nach den freundlichen Blicken der