Band 
Erster Theil.
Seite
18
JPEG-Download
 

Merkwürdigkeiten zeichnet sich das Mennment des Mar-schalls , Grafen von Sachsen, in der Thomaskrrche sehrvortheilhaft aus, so wie das Gemeindehaus, das Rath-haus , das Münzhaus, das Bürgerhospital, das Ar-senal, die wichtige Stückgicßcrei, die Bibliothek (reichan Druckschriften dcö 15 . Jahrhunderts), das Schöpf-linische Antiken- und Münzcabinett, und die Silber-maun'sche Sammlung von Schriften, die sich auf dieAlterthümer lind die Geschichte der Stadt Strasburg unddes Elsasses beziehen.

Seit 1681 ist Frankreich im Besitze dieser so rei-chen, ehemals Teutschen freien Reichsstadt; sie wurdeim tiefen Friede» in Besitz genommen, ohne das; einTropfen Bluts vergossen worden wäre. Der NuswickcrFriedensschluß bestätigte 1697 dieses widerrechtliche Ver-fahren der Krone Frankreich , und seit 1682 stieg durchVauban zwischen Kehl und Strasburg die furchtbareCittadclle in Gestalt eines regelmäßigen Fünfecks empor,welche, trotzend den unbewachten Teutschen Ufern, dieseSradt in Verbindung mit ihren übrigen FortificarionenHum Range der ersten Festungen erhebt.

Am 25 . marschirten wir nach

Saverne (Elsaßzabern).

Dieser Ort ist nicht bedeutend. Ein Bischof hatte hiervor der Französischen Staaksnmwälzung seinen Sitz. Dasehemals von ihui bewohnte Schloß dient jetzt (1818)einem Theile des in Frankreich stehenden OccupationS-heeres der Verbündeten zu einer Caserne!