Band 
Erster Theil.
Seite
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Vrun, ein wenig bedeutender Ort, liegt an derDidasoa, die sich jenseit der Stadt Fuenterabia *) in'sGnipuzcoaische Meer ergießt und bei dem VorgebirgeHiguer, unweit jenes Städtchens, die durch den von DonLuis de Haro und Cardinal Mazarin 1659 abgeschlossenenPyrenäischen Frieden berühmt gewordene, unbewohnte Fa-sanen- oder Conferenzinsel bildet. Hätten wir auch nichtgewußt, daß wir uns in Spanien befänden; so würdenWir Prun dennoch für keinen Französischen Ort gehaltenhaben. Die schlechte Bauart der steinernen Häuser mitden überhängenden Dächern und die übermäßig ange-brachten Balcvns machen einen sehr widrigen Eindruckauf den Fremden. Die herrschende und anekelnde Ein-förmigkeit erstreckte sich auch auf die Kleidung, sogarauf die Physiognomie der Einwohner.

Die Züge des Spaniers dieser Gegend zeigen auchnicht die entfernteste Ähnlichkeit mit denen des Franzö-sischen Grenznachbars. Männer düstern Angesichts, ziem-lich groß und stark, mit vollem, glänzend schwarzemHaarwuchse, gehüllt in schwarze und braune Mäntel,erregten unsere Aufmerksamkeit; noch mehr der Dauermit seiner braunen Tuchmühe und kurzen Zacke von glei-chem Stoff und gleicher Farbe, auf Sandalen einher-schreitend, die Füße bis zum Knie umwunden mit gro-bem, wollenem, schwarz und grau gestreiftem Zeuge,welcher mit Riemen a»S selbst gegerbten Thierhäulenzusammengeschnürt ist.

d. i. Ungestüme, reißende Quelle. Diese Lmdt ist berühmt durch ihrenWiderstund, den selbst die Weiber während der Belagerung (lbM gegenden Prinzen von Conde lcisteien.

I.

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