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für eines der reichsten in der Well; jchk bauet Man mei-stens auf Quecksilber, da die ergiebigsten Silbergrubcnverschüttet sind.
An andern Mineralien liefert Spanien jährlich175,000 Centner Eisen in den Minen von Mondragonund Somorostro in den Baskischcn Provinzen, vonBielsa und Albarracin in Aragonicn (doch nicht genug,um fremder Zufuhr entbehren zu können) , 3ooo Cent-ner Vlci, meistens aus den Gruben von Linares inJacn * * ), eine große Quantität Kupfer und Queck-silber ***). Auch findet man Salpeter und Kobalt undjährlich an Schwefel 75o, an Alaun und Zinnober 1400und an Vitriol 2500 Centner u. s. w. Zur innernConsumtion bedient man sich des Quell- und Steinsalzes;das Seesalz wird ausgeführt. Honig und Wachs gibtes nicht hinlänglich. Spanien hat zahlreiche Korkwäl-der; an andern Holzarten herrscht im Innern des LandesMangel, und zu Madrid wird das Holz pfundweiseverkauft. Ein dem Spanischen Boden eigenthümlichesProduck ist der Esparto (eine Binsenart, Federgras),der besonders zu Matten und Strängen verarbeitet wird
*) Weniaer bedeutend sind die von Sierra Bianca bei el Plan in Ara-gonicn.
") Riorinro allein liefert jährlich 2000 Centner; andere zum Theile sehrreichhaltige Kuoserwerke hat man in Navarra , bei Canioo in Caialo,nie» und bei Platina nächst Molinas.
Die Gruben von Almaden del Azogue in der Manch«, an der Cordo«va'stben Grenze, von Teutschen Bergleuten bearbeitet, liefern alleinIL0M Centner; gediegen trifft man dieses Halbnieiall in den Minen beiValencia an, jedoch nicht hinlänglich für den Bedarf der America»i>fchen Colonien; aus Oesterreich werden noch jährlich SOVÜ Cenmerbezogen.
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