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des Spaniers für das weibliche Geschlecht, und dasChristenthum selbst, besonders in wie fern es die Vereh-rung der Jungfrau Maria vorzugsweise empfahl, ent-wickelten und nährten auch in Spanien , und vornehmlichin diesem Lande, jenen Geist der Ritterschaft, welchersich gleichzeitig in den meisten Staaten der katholischenChristenheit der Gemüther bemächtigte. Die einheimi-schen Geschichtbncher des Mittelalkcrs sind voll von denGroßthaten der Spanischen Ritterschaft; und auch dannncch, als diese Zeiten vorüber waren, lebten sie fort-dauernd in den Nittcrromancn des Volkes. Aus demCharactcr desselben hervorgegangen, wirkte jener ritter-liche Geist mächtig auf den Nationalcharacter zurück.Der berühmte Roman des Cervantes (Don Quixottc) istnoch jetzt ein Lieblingsbuch des Spaniers. Und wenn-schon dieser geistvolle, witzige und fein gebildete Schrift-steller das Rittcrwcscn in seinen Auswüchse» (in den aufAbenteuer ausgehenden so genannten irrenden Rittern)besonders von der lächerlichen Seite darstellt; so verbreiteter doch zugleich eben durch die Fülle seiner Phantasie,von dem eigenen schicksalgcprüften Leben bereichert underregt, über die nationale Eigenthümlichkeit des Spaniersin sofern ein sehr hcllcs Licht, als sich aus dem »ber-
gen ausziehenden Landsleutc in voller Rüstung aus einem stattlichenCordova'schcn Hengste als General en Ester erscheinen läßt. Man findetdieses L-undermährchen in vielen Svani chcn Kirchen durch des MalersHand verewigt, Wenn ich nicht irre so ist Jacob cbendersrlbe, welcherfinster in dieser Eigen>cha,'t alo verklärter Spanischer Heerführer einenjährlichen Gehalt, den Mönche erhoben, von der Spanischen Regierungerhielt. Eine gegen die Ungläubige» verlorene Schlacht cnizog ihm diesenaus Ein Jahr.