Band 
Erster Theil.
Seite
178
JPEG-Download
 

verzögert und den Erfolg herbeigeführt, daß der Sparnilche und Französische Minister unter Drohungen, welchedas Volk und besonders den Handclsstand in Schreckensetzten, Lissabon verließen.

Die bestürzten Gemüther zu beruhigen und diewahren Ablichten des Lissaboner CabinekccS noch mehr zuverhüllen, erließ dasselbe nachstehende Proclamation, vonder es sich glückliche Wirkung zu versprechen schien:

..Der Prinzregtnt, unser Herr, konnte nicht vcrr„hindern, daß sich die Gesandten Ihrer Majestäten, des„Königs von Svanicn und des Kaisers von Frankreich ,„von dem hiesigen Hofe entfernt haben; indeß hat Er„Ursache z» hoffen, daß sie nur eine Zeitlang abwesend„seyn, und daß deßhalb diese beiden Monarchen gegen„Seine Königliche Hoheit, Höchstwelche das gute Ein.'„Verständniß und die bisher glücklicher Weise bestandenen„Freundschaftsverhältnisse zu erhalten suchen, nicht feind-„lich verfahren werden.

„Lissabon am 2. Oktober r8v7.

„(Unter;.) d« Aranjo. "Während man dem Volke mit diesen leeren Hoff-nungen schmeichelte, an der Ausrüstung einer Flotte zurUeberfahrt nach Südamerika thätigst arbeitete, die Drit-tischen Kaufleute zur Sicherung ihres Eigenthums er-mähnte und mit Strenge auf den genauen Vollzug desKöniglichen Edikts vom 28. September dieses Jahreshielt, gemäß welchem die Bezahlung aller Wechsel aufdrei Monate eingestellt wurde, um das bare Geld, wel-ches man mitnehmen wollte, nicht zu vermindern; rückteGeneral Zunvt in zwei Eolvnnen über Valladolid und