begleitetes Ungewitter^ welches zwei Stunden dauerte,in dem Augenblicke verstummte und sich in das schönsteWetter verwandelte, als man das Französische Wappenanschlug.
Nichts störte die öffentliche Ruhe bei dem Ein-Marsche der Franzosen , uno, wie es schien, war auchin den ersten Tagen nichts dafür zu ftirchten; denn alleKaufläden standen offen und jeder Einwohner trieb seineGeschäfte wie zuvor. Indeß besorgte man heimlicheAufhetzungen durch die Engländer, und Zunot verbot,unter dem Vorwande, dem häufig eingerissenen, in Por-tugal so streng geahndeten Jagdfrevel zu steuern, durchsein Decret vom 4- December, mit der Drohung, voneiner Militärcommission gerichtet zu werden, das Tragenaller Gattungen von Schießgewehren, es sey denn, daßGeneral de Labvrde, Commandant von Lissabon, diebesondere Erlaubniß hierzu schriftlich ertheilt hätte. Aberdieses Verbots und der angedrohten Strafe ungeachtetwaren die aufcührischen Vvlkshaufcn, die sich auf An-stiften Englischer Emissäre, welche ihnen durch die vordem Hafen liegende Englische Flotte Unterstützung zu-sicherten, am iZ. December auf den Hauptplätzen derStadt versammelt und die Französische Hauptwache an- >.gegriffen hatten, nichts weniger als unbewaffnet. Dochbald gelang es den vereinigten Französischen und Por-tugiesischen Truppen, obgleich nach einem beiderseitserlittenen empfindlichen ^Verluste, die wilden, plan-losen Vauernhaufen, die indeß ohne die versprocheneEnglische Hülfe geblieben waren, aus einander zu spren-gen und die Ruhe und Ordnung in dieser großen und