Band 
Erster Theil.
Seite
194
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IS-i

„ dcsgenossen, des Kaisers der Franzosen , durchzieht mit„Friedens - und Frcundschaftsgcstnnungcn meine Staa-„len. Ihre Bestimmung ist die Besetzung der Puncte,„ welche von feindlicher Landung bedroht sind. Die Zur„sammenziehung meiner Garden hat weder die Verthei-digung meiner Person zum Zwecke, noch will ich da-„ durch, wie die Bosheit ausstreuet, mir eine Begleitung„auf einer Reise schassen. Was hatte ich wohl zu„fürchten, gesichert durch meines Volkes so oft erprobte,„unerschütterliche Treue? Und erheischte dringende Noth„ruern Beistand, dürfte ich dessen von der Grvstmukh„eurer Herzen nicht versichert seyn? Aber diese Noth-„wendigkeit wird nie eintreten. Spanier, beruhigt„euch! Betragt euch gut gegen die Truppen des Dun-„ dcsgenvssen eures KönigS, wie ihr bisher gethan, und„ihr werdet in wenig Tagen den Frieden eurer Herzen„wieder hergestellt sehen, so wie ich der Ruhe zu gcnie-„ ßcn hoffe, die mir der Himmel in meiner Familie und„meiner Lieben Mitte schenken wird.

„Gegeben zu Aranjuez am 16. März 1806.

„Carlos."

Diese Worte waren in den Wind geredet; dasVolk glaubte eine Täuschung zu sehen und liest sich durchnichts in seinen Gewaltschritten hemmen. Auch die durchden König verkündigte Entlassung des Friedensfürstenund seiner Creaknren verfehlte ihren Zweck, brachtevielmehr gerade die entgegengesetzte Wirkung hervor. Ander Nacht vorn 18. auf den 19. März stürmte der Pöbelmit den, Ferdinand längst ergebenen, Spanischen und