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Erster Theil.
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Einhalt zu thun. Die Gegenwart Französischer Trup-pen sehte ihn zwar in Furcht; allein er gab sich alleMühe, diese Furcht vor dem Volke zu verbergen, »nderklärte in einer Proklamation, er stehe in dem engstenBündnisse mit Frankreich , von dem er große Vortheilesich verspreche.

Seine dem Cabinette von Samt Cloud mitgetheilteNachricht von der neuen Thronumwälzung war nochnicht zu Napoleons Ohren gelangt; als schon Murat inEilmärschen auf Madrid losging, wo er am 23 . Märzankam *). Nur des Generals Musnicr Division undeinige Cavallericabthcilungcn wurden zur Besatzung indie Hauptstadt gelegt, indeß die Armee in der Umgegendbivvuaquirte. Eine gehaltvolle Proklamation des Fran-zösischen Heerführers versicherte die Spanier als Ver-bündete der innigsten Freundschaft, und er drohte darinsogar, jede Ausschweifung seiner Untergebenen, nachden Umständen, mit dem Tode oder mit Gradentsehnngzu bestrafen. Noch vor seinem Einrücken hatte dieSpanische Regierung folgende Bekanntmachung an dasVolk erlassen:

„ Es werden Französische Truppen in die Hauptstadt„und die Umgegend einrücken. Sie sind nach Cadiz be«„stimmt. Seine Majestät haben hiervon das Conseil„ mittelst eines Königlichen Befehls an den Dccan und„geheimen Gouverneur unter gestrigem Tage durch„Seine Excellenz, den Herrn Marques Cavallero, in

») Sarrazin am angef O. S, tv läßt ihn daselsst um einen Tag spatereinrücken.