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des Großherzogs von Berg, in Bayonnc. Hatte jenerschon aus dem einfachen, übrigens höfisch-freundschaft-lichen Empfange schließen können, daß man ihn nichtals König erkenne; so konnte er nun von der Gegenwartdieses gefährlichen Mannes sich »m so weniger Gutesversprechen. Der Friedensfürst wurde mehrmals beiNapoleon zu einer Privataudienz zugelassen, indeß Fer-dinand nur aus Höflichkeit Ein Mal dessen Besuch und«ine Einladung znr Tafel erhielt.
Am 3o. April traf König Carl mit seiner Gemalinnin Bayonne ein; ihm folgte, mit Ausnahme des Car«dinals Don Luis und dessen Schwester, des Friedens-fürsten Gemalinn, die übrige Königliche Familie. CarlsReise glich einem Triumphzuge. Jeder Franzose beeifertesich, ihn und die Königinn nach Würde zu empfangen.Der Marfchall Bessieres machte die Ehrenbezeigungen zuBurgos, General Verdier zu Vitoria und General Lasallezu Tolosa, wo allenthalben die Französischen Officiercorpsvorgestellt und von dem Königlichen Paare mit sichtbaremVergnügen aufgenommen wurden. Das einzige schöneCarabinicrrcgiment, welches Carln treu geblieben, be-gleitete ihn bis Burgos , wo es auf seinen Befehl seineZurückkunft abwarten sollte. Jetzt bestand fein Gefolge,außer der Lcibdienerschaft, nur aus einem Obersten,einem Kammerherrn und einem Stallmeister — Fran-zosen dienten dem Monarchen znr Wache. Er wies mitKöniglichem Unwillen den Dienst von hundert MannGgrdcn zurück, die Ferdinanden bis Vitoria gefolgtwaren und nach ihrer Gewohnheit den Königlichen Pal-last in Besitz genommen hatten. „ Verrälhcr, sprach er