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Noch früher, als die Nachricht von dieser osficiellcnThronentsagung in Spanien anlangte, hatte man von desalten Königs Abreise nach Bayonne keine andern Erfolgeerwartet, besonders da ihm Godoy dahin vorausgegangenwar. Die ganze Nation hatte aber nur eine Stimmefür Ferdinanden und ihr Entschlaf; stand unerschütterlich,ihn mit den Waffen in der Hand auf den Thron zu setzenund Gut und Blut für ihn zu opfern.
Zu Toledo regte sich schon am 21. April der Geistdes Aufruhrs, als man erfahren hatte, das; der gehaßteGodoy , den bereits Jedermann auf dem Blutgerüste zusehen glaubte, durch die Franzosen befreiet worden sey.Englands Kundschafter und ihre Flugschriften suchten hier,wie zu Madrid , das Volk zum Aufstande zu reizen, undder Funke der Empörung, durch fanatische Mönche an-gefacht, loderte bald in Heller Flamme empor, welcheso schnell um steh griff, daß schon am 27. April eineFranzösische Truppenabtheilung unter General Dupont inToledo einrücken mußte, um der weitern Ausbreitung zuwehren. Selbst der Erzbischvf war unvermögend, trotzder Anwendung aller möglichen Mittel, die Wuth derempörten Menge zu dampfen. Tolcdo's Bürger durch-zogen mit allen Gattungen von Waffen die Straßen, auihrer Spitze Aufruhr predigende Mönche. «Nuera Inrovna )' su malvsclo cvikeso — viva nuestio icv, Hi-uanäo setimu! » *) schrien die entflammten Haufen.Nur Wenige gab es, die an diesen fanatischen Scenen
») Tod der Köniqinn und ihrem verruchten Buhlen; es lebe unser Künig,Ferdinand der Siebentel,