Band 
Erster Theil.
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beehrt hatten. Es waren Franzosen , die es sich bei ihmnicht allein tüchtig schmecken ließen, sondern auch beinaheseinen ganzen Vorrath von vorzüglichen Weinsorten mitsich in's Lager nahmen, ohne auch nur zum Scheine nachder Rechnung zu fragen. Es that meinem Herzen wohl,dem armen Spanier sagen zu können, daß wir Teutscheseyen.

Kaum hatten wir uns etwas erquickt; so erschollder Generalmarsch. Wir eilten daher schnell nach unsermWersammlungsplatze zurück und sahen den Marschall Lerfebore vor der Fronte des Regiments Baden. Er ließdie Compagnien verlesen; es fehlte nicht ein Mann;nichts Geraubtes wurde zu nicht geringer Freude unseresObersten bei den Soldaten gefunden, und der Marschall ,sprengte fluchend zu einem andern Regimcnte, wo ermehrere kenntlich gemachte Thäter unter seinen eigenenFranzosen fand. Viele derselben hatten sich hier ihrerRaubgier überlassen und in den entferntesten Theilender Stadt geplündert, so streng auch von dem Marschallejede Verletzung des bürgerlichen Eigenthums untersagtwar. Was man nicht gutwillig geben wollte, erzwängensie mit Gewalt und mit dem Bayonnettc. MehrereSpanier wurden dabei ein Opfer der Zügellosen ; ein vor/nehmcr aller Priester starb vor seinem Hause unter derHand eines dieser Cannibalcn, und ein junges Weibhauchte ihr Leben aus jn den unreinen Armen dieserentmenschten Wollüstlinge. Der Marschall, außer sichvor Zorn über diese die Vernunft entehrenden Hand«lungcn, versprach den angstbeklvmmencn Bürgern zurSühne den Tod der verruchten Mörder, wenn sie aus«