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Weg gegen Durgos eingeschlagen hatte. Nach einer Stundemuhten wir Halt machen, da unser Corps auf das ersteunter Marschall Victor traf, welches bereits durch Berrondefilirte. Dieser staunte nicht wenig, daß Lefclwre schonso weit vorgedrungen war; er vermuthete ihn noch inBilbao und den feindlichen General Blake noch in seinerfesten Stellung zwischen Valmaseda und Gucncs, umihn im Nucken fassen zu können, wcßwcgcn ihm auchder Kaiser über Miranda de Eüro, Puentclarrai, Ordunaund Amurrio gegen die Küste von Larcdo seine Direktiongegeben hatte. Diese Bewegung war gut berechnet, undBlake mit seinem ganzen Heere würde uns gewiß in dieHände gefallen seyn, hätte nicht Lefcüvre, dudch seineHitze verleitet, den unverzeihlichen Fehler begangen, umzwei Tage zu frühe die Spanier i» ihrer Stellung beiValmaseda anzugreifen. Victor, entrüstet über dießFehlschlagen seiner Hoffnungen, zog die zu seinem Corpsgehörige Division Vilatte an sich und wandte sich rechtsüber den Monre de Cabrio gegen Espinosa de los Monrteros am Flusse Trucba. Auf solche Art war nun unserHeertheil sehr geschwächt, um so mehr, da er auch mitden Regimentern Holland und Hessen Durango, Bilbao und Valmaseda besetzt halten mußte. Wir lagerten dieseNacht am Cadagua in der Nähe des Dorfes Nava, dasdie Grenze von Vizcaya und dem nördlichen kalten undgebirgigen Theile von Altcastilien bildet. Nava wurdegleichfalls der Wuth der Plünderer Preis gegeben, undbald war auch hier jede Spur von Wohlstand, dessensich die meisten Einwohner erfreuet zu haben schienen,verschwunden.