Band 
Erster Theil.
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dritthalb Stunden von Valladolid entfernten DörfchensPuente de Dncro, mit dichten Nadelwäldern bedeckt.Hier führt eine steinerne Brücke über den noch ganz un-bedeutenden Duero, der sehr nahe derselben den DachCega aufnimmt, eine Stunde abwärts links sich mit demAdaja und rechts mit der Pisucrga, deren Mündungeneinander gerade gegenüberliegen, vereinigt, als gewaltigerStrom sich bei Oporto in's Atlantische Meer stürzt,nachdem er als eine unbeträchtliche Quelle in der Pro-vinz Soria auf dem Altcastilischcn Gebirge Urbior. ander Aragonischcn Grenze, neun LeguaS oberhalb derehemaligen Stadt Numantia , entsprungen war.

In den beiden Orten Puente de Duero und Bälde-stillas fanden wir keine Einwohner mehr. Alles verrieth,daß sich die Truppen jede Art von gewaltsamer Verletzungerlaubt hatten. Unzählige Federn geschlachteter Hühnerbedeckten die Straßen, Neste von Fensterläden, Thüren,Stühlen, Bettgestellen und Fässern fand man bei denAschenhgufen im Bivouac der wilden Milhaud'schen Dra-goner, die schon am 3v. November diese Gegend durch-zogen hatten. Dachstühle waren abgetragen, und allereisernen Gcräthschaften, die nur einiger Maßen zu Pfer-debeschlägen brauchbar schienen, hatte sich diese Divisionbemächtigt. Auch stießen wir auf einige halbverbranntemenschliche Leichen, geopfert von der zügellosen Wuthdieser Barbaren. Zm raschen Fluge waren dieselben bisOlmcdo vorgerückt, wo sich ihnen eine starke SpanischeCavalleriecolonne cntgegenwarf. Zu schwach, diese mitVortheil anzugreifen, zogen sie sich wieder bis Valdestillaszurück, und auf diesem Rückzüge war es, wo sie ihre